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Wegen Corona: Welle von Privatinsolvenzen droht ab Herbst

Schuldnerberatungen warnen  

Mittelschicht droht ab Herbst Welle von Privatinsolvenzen

07.08.2020, 14:01 Uhr | AFP

Wegen Corona: Welle von Privatinsolvenzen droht ab Herbst. Frau mit Schulden und Rechnungen (Symbolbild): Im Herbst drohen viele Privatinsolvenzen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Frau mit Schulden und Rechnungen (Symbolbild): Im Herbst drohen viele Privatinsolvenzen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Schuldnerberatungen schlagen Alarm: Wegen der Corona-Krise könnten viele Menschen ihren Job verlieren – und deswegen in die Privatinsolvenz rutschen. Es könnte auch die Mittelschicht treffen.

Die Schuldnerberatungen in Deutschland rechnen ab Herbst mit einer Welle von Privatinsolvenzen. Der Beratungsbedarf sei schon jetzt "spürbar gestiegen", berichtete die "Augsburger Allgemeine" am Freitag unter Berufung auf eine Umfrage unter den drei großen Schuldnerberatungen der AWO, Caritas und Deutsches Rotes Kreuz (DRK).

Beim DRK gehen die Experten demnach davon aus, dass die Anzahl der Verbraucherinsolvenzen sich aufgrund des oftmals zeitverzögerten coronabedingten Arbeitsplatzverlustes – und damit auch Einkommensverlustes – erst ab Herbst/Winter 2020 beziehungsweise zu Beginn 2021 deutlich erhöhen wird. Ratenzahlungen könnten dann nicht mehr bedient werden, Pfändungen drohen.

Auch Mittelschicht bedroht

Nach Einschätzung der AWO-Schuldnerberater wird die Schuldenfalle auch bei Menschen zuschnappen, die bisher nicht betroffen waren. "Wir gehen auch davon aus, dass wir dann auch auf eine in unseren Beratungsstellen sonst eher unübliche Klientel treffen werden", sagte Weisgram der "Augsburger Allgemeinen".

Das wären also Menschen aus der Mittelschicht, die bis zur Pandemie gut über die Runden gekommen seinen, vielleicht ein Auto oder ein Haus abbezahlen müssten und durch Corona völlig unerwartet in eine finanzielle Schieflage geraten seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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