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Corona-Krise: So viele Milliarden an Umsatz haben Restaurants verloren

Wegen Corona-Krise  

So viele Milliarden an Umsatz haben Restaurants verloren

08.09.2020, 11:59 Uhr | dpa, rtr

Corona-Krise: So viele Milliarden an Umsatz haben Restaurants verloren. Kellnerin mit Mund- und Nasenschutzmaske (Symbolbild): Das Gastgewerbe verzeichnet herbe Umsatzeinbußen. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Kellnerin mit Mund- und Nasenschutzmaske (Symbolbild): Das Gastgewerbe verzeichnet herbe Umsatzeinbußen. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Restaurants und Hotels hatten während des Corona-Lockdowns wochenlang dicht – die Erholung danach setzt auch nur langsam ein. Deshalb hat das Gastgewerbe Milliarden Euro an Umsatz verloren. Vorbei ist die Krise noch lange nicht.

In der Corona-Krise hat das Gastgewerbe zwischen März und Juni dieses Jahres einen Umsatzverlust in Höhe von 17,6 Milliarden Euro eingefahren. Fast elf Milliarden Euro davon entfielen allein auf die Monate April und Mai, wie der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts am Dienstag in Berlin mitteilte.

"Nach zehn Wachstumsjahren verzeichnet die Branche seit Anfang März Umsatzverluste historischen Ausmaßes", teilte Dehoga-Präsident Guido Zöllick mit. "Unsere Betriebe waren die ersten, die unter den Folgen der Coronavirus-Ausbreitung gelitten haben und werden in all ihren Betriebsformen die letzten sein, die wieder öffnen dürfen."

Trotz der zuletzt etwas anziehenden Geschäfte dürfte sich das Minus 2020 insgesamt auf knapp 50 Prozent belaufen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands Dehoga hervorgeht. Fast 62 Prozent der Unternehmen bangten um ihre Existenz.

"Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand"

Während Urlaubshotels und Ausflugsrestaurants vor allem mit Terrassen und Biergärten mehr Nachfrage verzeichneten, sei die Lage in den Städten sehr düster. Denn Messen, Tagungen sowie Kultur- und Sportveranstaltungen seien noch nicht wieder möglich, und Geschäftsreisende wie internationale Besucher fehlten. "Die Situation der Stadt- und Tagungshotellerie sowie der Eventcaterer ist fatal", sagte Zöllick.

Katastrophal sei auch die Lage bei den Discotheken und Clubs, für die es immer noch keine Öffnungsperspektive gebe. "Die Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand und befürchten ein massives Disco- und Clubsterben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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