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Rohstoffmärkte: Sorge vor zweiter Corona-Welle drückt die Ölpreise


Rohstoffmärkte  

Sorge vor zweiter Corona-Welle drückt Ölpreise

09.09.2020, 08:49 Uhr | dpa

Rohstoffmärkte: Sorge vor zweiter Corona-Welle drückt die Ölpreise. Eine Ölraffinerie nahe Hemmingstedt in Schleswig-Holstein: Die Ölpreise gaben zuletzt stark nach. (Quelle: imago images)

Eine Ölraffinerie nahe Hemmingstedt in Schleswig-Holstein: Die Ölpreise gaben zuletzt stark nach. (Quelle: imago images)

Die Preise für Rohöl sind wieder stärker in Bewegung. Nach einem Kursrutsch zum Wochenbeginn ging es mit den Preisen für die beiden wichtigsten Ölsorten am frühen Mittwoch erneut bergab.

Die Ölpreise haben am Mittwochmorgen nach den heftigen Verlusten der ersten beiden Handelstage der Woche weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 39,60 Dollar und damit noch mal 18 Cent weniger als am Dienstag, als der Preis erstmals seit Juni unter der Marke von 40 Dollar gelegen hatte.

Damit büßte der Brent-Preis im Vergleich zum Nach-Corona-Crash-Hoch von 46,53 Dollar Ende August bisher rund 15 Prozent ein. Ähnlich sieht die Entwicklung beim Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) aus. Dieser fiel am Mittwochmorgen um weitere 24 Cent auf 36,54 Dollar.

Der WTI_Preis liegt damit knapp 17 Prozent unter seinem in der letzten August-Woche erreichten Zwischenhoch. Grund für den Preisrückgang beim Öl in den vergangenen Wochen war vor allem die zunehmende Verunsicherung über die Stärke der Erholung der Weltwirtschaft nach dem Corona-Schock sowie die Angst vor einer zweiten Welle der Corona-Pandemie. Zudem gibt es Sorgen vor einem wieder stärkeren Aufflammen des Handelsstreits zwischen China und den Vereinigten Staaten.

Ölpreise liegen weiterhin über Corona-Tief

Trotz des jüngsten Rückgangs liegen beide Ölpreise weiter deutlich über dem Corona-Tief im April. So hatte ein Barrel der Sorte Brent zeitweise weniger als 16 Dollar gekostet. Der Preis für WTI-Öl war im April für ein paar Stunden sogar in den negativen Bereich gerutscht – das heißt Käufer haben Geld dafür bekommen, wenn sie Öl abgenommen haben.

Grund dafür waren volle Öllager an der Westküste der USA, da die Nachfrage infolge der Corona-Krise zusammengebrochen war. Da zudem viele vollgeladene Tanker vor der Küste lagen, waren Verkäufer zeitweise bereit, Geld zu zahlen, nur um die Fracht loszuwerden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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