Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Aktien >

Siemens Energy: Energie-Sparte startet an der Börse – und knickt ein


Aktie liegt bei 22 Euro  

Energie-Sparte von Siemens startet an der Börse

28.09.2020, 13:47 Uhr | AFP, dpa, dpa-AFX

Siemens Energy: Energie-Sparte startet an der Börse – und knickt ein. Siemens-Energy-Schriftzug im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse hinter der Glocke vor der Erstnotierung. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Siemens-Energy-Schriftzug im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse hinter der Glocke vor der Erstnotierung. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Wer vom Dax spricht, meint die 30 größten deutschen Unternehmen, die an der Börse notiert sind. Kurzfristig wird der Leitindex am Montag jedoch eine Firma mehr enthalten: Siemens Energy.

Kurioses Phänomen an der Deutschen Börse: Mit dem Börsengang der abgespaltenen Siemens-Energiesparte Siemens Energy wird die Liste des Deutschen Aktienindex (Dax) für einen Tag länger. Statt wie üblich 30 Unternehmensaktien enthält der deutsche Leitindex am Montag 31 Titel.

"Diese Anpassung gewährleistet die Abbildbarkeit des Index für Investoren", erklärte der Dax-Vermarkter Stoxx bereits vergangene Woche.

Siemens Energy
Der Industriekonzern Siemens hat sein Energiegeschäft in das neu gegründete Unternehmen Siemens Energy ausgelagert, das die Branche von Windenergieanlagen bis zu Turbinen für Kohlekraftwerke abdeckt. Siemens Energy beschäftigt mehr als 90.000 Mitarbeiter.

Siemens-Energy-Aktien schwanken stark

Das Papier ist am Montag zunächst mit einem Kurs von 22,01 Euro in den Xetra-Handel an der Börse in Frankfurt gestartet. Das entspricht einem Wert von rund 16 Milliarden Euro. Allerdings schwankte der Kurs bereits in den ersten Handelsminuten stark und fiel vorübergehend unter 20 Euro.

Nach elektronischem Handelsschluss (17.30 Uhr) wird die Aktie des Energieunternehmens demnach wieder aus dem Dax genommen "und das Gewicht der Siemens AG-Aktie entsprechend angepasst".

Aktionären von Siemens wurden die Papiere von Siemens Energy automatisch in ihre Depots gebucht. 55 Prozent am neuen Unternehmen wurden so verteilt. 35,1 Prozent der Anteile bleiben zunächst bei Siemens, weitere 9,9 beim Pensionsfonds des Konzerns.

"In Abhängigkeit von der strategischen und operativen Entwicklung beider Gesellschaften" will Siemens seine Beteiligung an Siemens Energy aber nach eigenen Angaben innerhalb von anderthalb Jahren deutlich abbauen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal