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"Playboy" will an die Börse – mit diesem Kunstgriff


"Bunny"-Unternehmen  

"Playboy"-Konzern will an die Börse – mit diesem Kunstgriff

01.10.2020, 16:10 Uhr | dpa

"Playboy" will an die Börse – mit diesem Kunstgriff. Ein "Playboy Bunny" posiert neben dem "Playboy"-Logo (Symbolbild): Der Konzern strebt eine Rückkehr an die Börse an. (Quelle: dpa/Ym Yik/EPA)

Ein "Playboy Bunny" posiert neben dem "Playboy"-Logo (Symbolbild): Der Konzern strebt eine Rückkehr an die Börse an. (Quelle: Ym Yik/EPA/dpa)

Der "Playboy" soll ab 2021 an der Börse mitmischen. Dafür soll der Verlag mit einer Firma verschmolzen werden, die dort bereits gelistet ist. Es wäre nicht der erste Börsenauftritt des "Bunny"-Imperiums.

Der "Playboy"-Konzern bereitet seine Rückkehr an die Börse vor. Das 1953 von der 2017 verstorbenen Verlegerlegende Hugh Hefner gegründete und vor allem durch das gleichnamige Männermagazin bekannte Unternehmen soll unter dem Tickerkürzel "PLBY" an die New Yorker Nasdaq gebracht werden, wie die Eigentümer am Donnerstag mitteilten.

Geschehen soll dies durch den Zusammenschluss mit einer bereits börsennotierten Zweckgesellschaft, die nach der Fusion umbenannt wird. "Playboy" wird bei dem Deal mit 415 Millionen Dollar (aktuell rund 353 Millionen Euro) bewertet.

Hefner hatte sein "Bunny"-Imperium 2011 gemeinsam mit einer Beteiligungsgesellschaft von der Börse genommen. Spekulationen über einen Verkauf hatte es bereits 2016 gegeben, bevor der Unternehmensgründer im Alter von 91 Jahren verstarb.

"Playboy" verkauft sich inzwischen als Lifestyle-Marke

"Playboy" prägte mit Großaufnahmen nackter Frauen ("Playmates") über Jahrzehnte das Erotikgeschäft. Doch angesichts der starken Konkurrenz im Internet strebte das Magazin einen Imagewechsel an. Im März teilten die Macher mit, dass die US-Ausgabe des Magazins nur noch digital erscheint. In Deutschland gibt es den "Playboy" aber weiterhin in gedruckter Form.

Zum Konzern gehört allerdings weit mehr als nur das Magazin. "Playboy" vermarktet sich inzwischen als "Lifestyle Brand" mit einer großen Produktpalette, die von Reizwäsche über Videospiele bis hin zu Kosmetika reicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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