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Wegen steigender Corona-Zahlen: Ölpreise fallen – fast Tiefstand von März erreicht


Wegen steigender Corona-Zahlen  

Ölpreise fallen – fast Tiefstand von März erreicht

30.10.2020, 16:35 Uhr | dpa

Wegen steigender Corona-Zahlen: Ölpreise fallen – fast Tiefstand von März erreicht. Ölförderung in Russland (Symbolbild): Die Ölpreise leiden unter der Corona-Krise. (Quelle: imago images/ITAR-TASS)

Ölförderung in Russland (Symbolbild): Die Ölpreise leiden unter der Corona-Krise. (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Mit den Ölpreisen geht es weiter bergab: Am Freitag sind sie weiter gefallen und nähern sich mittlerweile dem Tief von März. Die Nachfrage nach Rohöl ist wegen der Corona-Krise stark eingebrochen.

Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nachgegeben. Nach dem Preisrutsch der vergangenen Tage zeichnen sich am Ölmarkt die höchsten Verluste seit März ab. 

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag am 37,49 US-Dollar, am Morgen lag der Preis mit 37,19 US-Dollar sogar noch niedriger. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel derweil im frühen Handel um 41 Cent auf 35,78 Dollar. Im Monatsverlauf sind die Preise für US-Öl damit um fast 12 Prozent abgerutscht.

Nachfrage nach Öl ist in Europa eingebrochen

Angesichts der steigenden Infektionszahlen in Europa und den USA gehen Marktbeobachter inzwischen von einem Nachfrageschock in Europa aus. "Es wird klar, jetzt da Europa in die zweite Welle schlittert, dass die Erholung nicht so linear verlaufen wird, wie der Markt es eingepreist hat", erklärte Rohstoffanalyst Jeffrey Halley vom Analysehaus Oanda.

Wichtige Entscheidungen, die die trüben Nachfrageaussichten aufhellen könnten, stehen zudem so bald nicht an. Während ein potenzielles US-Konjunkturpaket zumindest verschoben wurde, steht Ende November die Entscheidung des Ölkartells Opec über eine Verlängerung der Förderbeschränkungen an.

Zudem gab die Europäische Zentralbank am Donnerstag bekannt, über weitere Unterstützungsmaßnahmen erst im Dezember entscheiden zu wollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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