Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > News > Eigene >

Hoffnung auf Corona-Impfstoff lässt die Ölpreise steigen


Rohstoffmarkt  

Ölpreise ziehen angesichts Impfstoff-Hoffnung weiter an

11.11.2020, 09:27 Uhr | dpa

Hoffnung auf Corona-Impfstoff lässt die Ölpreise steigen. Ein Ölpumpe in den USA (Symbolbild): Der Preis für Rohöl steigt seit Wochenbeginn stark an. (Quelle: imago images/Larry MacDougal)

Ein Ölpumpe in den USA (Symbolbild): Der Preis für Rohöl steigt seit Wochenbeginn stark an. (Quelle: Larry MacDougal/imago images)

Die mögliche Zulassung eines Corona-Impfstoffs sorgt auch an den Rohstoffmärkten für gute Stimmung: Der Preis für Rohöl steigt weiter und liegt jetzt nur noch knapp unter dem jüngsten Hoch vom August.

Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter zugelegt. Als wichtigster Preistreiber gilt die Aussicht auf einen wirksamen Corona-Impfstoff mit der Hoffnung auf eine stärkere konjunkturelle Belebung und eine damit verbundene höhere Nachfrage nach Rohöl.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 44,12 US-Dollar. Das waren 51 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 52 Cent auf 41,88 Dollar.

Seit Anfang November hat sich Rohöl aus den USA um mittlerweile etwa 24 Prozent und Rohöl aus der Nordsee um rund 23 Prozent verteuert. Aktuell liegen beide Preise nur noch knapp unter ihrem August-Hoch nach dem Corona-Crash im Frühjahr, aber dennoch weiter deutlich unter dem Stand von Ende 2019.

Öl-Lager in den USA leeren sich

Den stärksten Preisschub gab es in diesem Monat zum Wochenauftakt, als bekannt wurde, dass der vom Mainzer Unternehmen Biontech und vom US-Konzern Pfizer gemeinsam entwickelte Corona-Impfstoff über eine hohe Wirksamkeit verfügen soll.

Gestützt werden die Ölpreise aber auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in den USA um 5,15 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Sinkende Ölreserven haben in der Regel steigende Ölpreise zur Folge. Am Donnerstag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zur Entwicklung der Ölreserven erwarten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal