Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > News > Eigene >

Star-Investor Warren Buffett investiert in Pfizer – und T-Mobile


Noch vor Impfstoff-Durchbruch  

Star-Investor Warren Buffett setzt auf Pfizer-Aktien

17.11.2020, 17:38 Uhr | cho, t-online

Star-Investor Warren Buffett investiert in Pfizer – und T-Mobile. Warren Buffett: Der US-Investor hatte mal wieder ein glückliches Händchen. (Quelle: dpa/Larry W. Smith/EPA)

Warren Buffett: Der US-Investor hatte mal wieder ein glückliches Händchen. (Quelle: Larry W. Smith/EPA/dpa)

Jahrelang hatte Warren Buffett kein weiteres Geld in Pharmaunternehmen gesteckt, nun kam die Kehrtwende: Der Star-Anleger hat im dritten Quartal in Pfizer investiert – pünktlich vor dem ersten Corona-Impfstoff.

Warren Buffett hatte in seiner Karriere als Investor häufig den richtigen Riecher. Nicht umsonst nennt man den 90-Jährigen auch das "Orakel von Omaha". Mit seiner jüngsten Entscheidung, weniger auf Banken- und stärker auf Pharma-Aktien zu setzen, hat er diesen Ruf erneut untermauert.

Wie aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, investierte Buffetts Konglomerat Berkshire Hathaway im dritten Quartal 5,7 Milliarden US-Dollar in vier Medikamentenhersteller – darunter erstmals auch Pfizer.

Pfizer-Aktie schoss nach Impfstoff-Nachricht in die Höhe

Das US-Unternehmen hatte vergangene Woche zusammen mit dem deutschen Biotechnologie-Konzern Biontech den ersten vielversprechenden Corona-Impfstoff angekündigt. Buffett profitierte also von dieser Nachricht, die den Kurs der Pfizer-Aktie in die Höhe getrieben hatte. 

Die drei anderen Unternehmen, in die er mit Berkshire Hathaway Geld steckte, sind die Pharmafirmen AbbVie, Bristol-Myers Squibb und Merck. An AbbVie und Bristol-Myers gab es bereits eine Beteiligung, Merck und Pfizer kamen neu hinzu. Auch Merck arbeitet an einem Corona-Impfstoff.

Warren Buffet investiert auch in Telekom-Tochter T-Mobile

Buffetts Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway schichtete sein Portfolio aber noch weiter um: Es stieg mit 276 Millionen Dollar bei der Telekom-Tochter T-Mobile ein. Im Gegenzug trennte es sich von Anteilen an den Banken Wells Fargo, JP Morgan Chase und PNC Financial.

Insgesamt stieg der Kurs der Berkshire-Aktien mit dieser Taktik im dritten Quartal um 20 Prozent – doppelt so viel wie der Aktienindex S&P 500, der für gewöhnlich zum Vergleich herangezogen wird.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal