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Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit vier Monaten – das ist der Grund


Positive US-Konjunkturdaten  

Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit vier Monaten

23.11.2020, 20:44 Uhr | dpa-AFX

Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit vier Monaten – das ist der Grund. Goldbarren auf Dollarscheinen (Symbolbild): Die Nachfrage nach Gold geht zurück. (Quelle: imago images/Panthermedia)

Goldbarren auf Dollarscheinen (Symbolbild): Die Nachfrage nach Gold geht zurück. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Die Unternehmensstimmung in den USA hellte sich deutlich auf. Das spürt auch das Gold, das als Krisenwährung gilt: Der Preis für das Edelmetall brach ein.

Überraschend positive Konjunkturdaten aus den USA haben dem Goldpreis am Montag einen heftigen Schlag versetzt. Am frühen Abend fiel der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1.831 US-Dollar. Das waren fast 40 Dollar weniger als am Freitag. Zudem wurde der tiefste Stand seit etwa vier Monaten erreicht. Auch der Preis für Silber, das oft als "kleiner Bruder von Gold" bezeichnet wird, gab deutlich nach.

Auslöser des Preissturzes waren Wirtschaftsdaten aus den USA. Die Unternehmensstimmung hellte sich im November trotz der heftigen Corona-Welle, die die USA derzeit heimsucht, stark auf. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens Markit stieg auf den höchsten Stand seit gut fünfeinhalb Jahren.

Analysten hatten dagegen mit einer Eintrübung gerechnet. Markit-Chefökonom Chris Williamson sprach von einem ersten Eindruck nach der US-Präsidentenwahl und einem sehr ermutigenden Umfrageergebnis.

Konjunkturdaten stützen Dollar – Goldpreis verliert

Die Konjunkturzahlen verliehen dem amerikanischen Dollar erheblichen Rückenwind. Da Gold in der US-Währung gehandelt wird, drückt ein steigender Dollarkurs die Nachfrage von Anlegern außerhalb des Dollarraums.

Zusätzlich belastet wird Gold durch die Aussicht auf bald verfügbare Corona-Impfstoffe. Das Edelmetall gilt als eine Art Krisenwährung. Hellt sich die Stimmung jedoch auf, wird Gold meist weniger stark nachgefragt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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