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Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Beginn der Corona-Krise


Rohstoff  

Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Beginn der Corona-Krise

26.11.2020, 08:04 Uhr | fls, dpa-AFX

Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Beginn der Corona-Krise. Eine Jet-Tankstelle in Ludwigshafen (Symbolbild): Die Preise für Benzin dürften stabil bleiben. (Quelle: imago images)

Eine Jet-Tankstelle in Ludwigshafen (Symbolbild): Die Preise für Benzin dürften stabil bleiben. (Quelle: imago images)

Die Preise für Rohöl sind auf den höchsten Stand seit Beginn der Corona-Krise im März gestiegen. An der Tankstelle dürften Verbraucher das jedoch noch nicht spüren.

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel leicht zugelegt. Sie liegen damit auf dem höchsten Stand seit März, bevor die erste Corona-Welle einen drastischen Preissturz verursacht hatte. US-Rohöl war damals sogar zeitweise zu einem negativen Preis gehandelt worden.

Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 48,64 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um drei Cent auf 45,75 Dollar.

Keine Änderungen an der Zapfsäule

Fachleute nennen mehrere Gründe für den deutlichen Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Wochen. An erster Stelle rangiert die Hoffnung auf zeitnah verfügbare Corona-Impfstoffe, von der sich eine konjunkturelle Erholung erhofft wird. Dies würde auch der Ölnachfrage zugutekommen.

Auch der derzeit schwächere US-Dollar sorgt für Preisauftrieb, da er die Nachfrage aus Ländern stützt, die nicht mit dem Dollar bezahlen. Rohöl wird traditionell in der US-Währung gehandelt.

Für die deutsche Wirtschaft ist ein höherer Ölpreis nicht unbedingt von Vorteil, weil dadurch die Energiekosten vieler Unternehmen steigen. Auch für Verbraucher ist ein höherer Ölpreis schlecht, da sich Heizöl und Benzin verteuern. Aktuell dürfte sich der gestiegene Preis an den Zapfsäulen jedoch noch nicht zeigen, weil die Nachfrage nach Sprit aufgrund der Corona-Krise sehr gering ist.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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