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Dax steigt auf Rekordhoch – Brexit-Deal und Trump helfen


13.810 Punkte  

Dax steigt trotz Corona-Krise auf neues Rekordhoch

28.12.2020, 14:31 Uhr | dpa

Dax steigt auf Rekordhoch – Brexit-Deal und Trump helfen. Dax-Kurve: Der deutsche Leitindex hat am Montag einen neuen Bestwert aufgestellt. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst/picture alliance)

Dax-Kurve: Der deutsche Leitindex hat am Montag einen neuen Bestwert aufgestellt. (Quelle: Frank Rumpenhorst/picture alliance/dpa)

Der Deutsche Aktienindex steht trotz der anhaltenden Corona-Pandemie so stark da wie nie zuvor. Am Montag knackte er seine Bestmarke aus dem Februar. Das hat gleich mehrere Gründe.

Der Deutsche Aktienindex Dax ist am Montagmorgen kurz nach Handelsstart auf ein Rekordhoch von 13.810,40 Punkten gestiegen. Der Index übertraf damit knapp das bisherige Rekordhoch vom 17. Februar 2020 bei 13.795,24 Punkten.

Während der Weihnachtspause lösten sich zwei Konflikte, die zuvor die Aktienkurse belastet hatten. Zum einen gab es nach langem Ringen einen Brexit-Deal, zum anderen hat US-Präsident Donald Trump ein 900 Milliarden US-Dollar schweres Corona-Konjunkturpaket doch noch in Kraft gesetzt. Der Impfstart in vielen europäischen Ländern sorgte außerdem für weiteren Optimismus.

Im November hatte bereits der Sieg des Demokraten Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl Unsicherheit aus dem Markt genommen und die Kurse steigen lassen.

Alter Dax-Rekord stammt von vor der Krise

Die Corona-Krise, die den deutschen Leitindex im März bis auf 8.255 Punkte gedrückt hat, scheint mit Blick auf die Aktienkurse vergessen. Die Anleger setzen auf einen kräftigen Konjunkturaufschwung. Und: Die Notenbanken pumpen ungebremst Milliarde um Milliarde in die Finanzmärkte – Geld, das irgendwo angelegt werden muss. Dass die Weltwirtschaft immer noch nicht aus der Krise heraus ist, rückt dabei in den Hintergrund.

Nach der alten Bestmarke im Februar 2020 war die Feierlaune im Sog der Corona-Pandemie rasch in Panik umgeschlagen: Binnen Wochen ging es um 40 Prozent auf 8.255 Punkte abwärts. Erst massive Geldspritzen der Notenbanken und Regierungen für die unter Lockdowns darbende Wirtschaft brachten die Wende.

Mit dem Ende der meisten Lockdowns im Sommer ging es vielerorts bergauf mit der Wirtschaft, wenngleich sie in vielen Ländern ihren Vorkrisenniveaus weiter hinterher hinkt. Nun sorgen erneute Verschärfungen der Pandemie-Maßnahmen für weitere Risiken. Zugpferd ist und bleibt vor allem China, das Land, wo das Coronavirus zuerst aufgetaucht war und sich anschließend weltweit verbreitete.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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