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Ölpreise erreichen wieder Niveau vor Corona-Krise


Hoffnung auf Wirtschaftsboom  

Ölpreise erreichen wieder Vorkrisenniveau

25.02.2021, 14:58 Uhr | dpa, rtr

Ölpreise erreichen wieder Niveau vor Corona-Krise. Ölförderung: Die Opec erwägt laut Insidern, die Fördermenge leicht zu erhöhen. (Quelle: imago images/viennaslide)

Ölförderung: Die Opec erwägt laut Insidern, die Fördermenge leicht zu erhöhen. (Quelle: viennaslide/imago images)

Der Ölpreis bleibt im Höhenflug. Steigende Impfzahlen wecken Hoffnungen auf ein Anlaufen der Wirtschaft. Die Folge: Der Kurs steigt auf Vorkrisenniveau.

Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt und erneut rund einjährige Höchstmarken erreicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Spitze im frühen Handel bis zu 67,49 Dollar, der Preis für amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) stieg bis auf 63,57 Dollar. Das waren jeweils die höchsten Preise seit Anfang 2020.

Am Morgen wurde für ein Fass Brent-Öl 67,27 Dollar bezahlt und damit 4 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel WTI lag mit 63,42 Dollar auf Vortagsniveau.

An den Gründen für den Höhenflug hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert. Auf der Nachfrageseite treibt die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung, gestützt durch zunehmende Corona-Impfungen und die Aussicht auf weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens die Preise an.

Harter Winter schränkt Ölproduktion in den USA ein

Angebotsseitig hilft die begrenzte Förderung durch große Anbieter wie Saudi-Arabien, die Preise nach unten hin abzusichern. Hinzu kamen am Mittwoch Erdöldaten aus den USA, die eine deutlich verminderte Produktion ergaben. Grund dürfte vor allem der jüngste Wintereinbruch mit extrem niedrigen Temperaturen gewesen sein, der schwere Folgen für den Energie- und Ölsektor hatte.

Die großen Erdöl-Exporteure erwägen nun nach Informationen von Insidern eine moderate Erhöhung der Ölförderung. Beim Treffen der Länder Opec+ am 4. März könnte über eine Anhebung der Fördermengen um 500.000 Barrel pro Tag diskutiert werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Die Maßnahme sei ab April denkbar.

Einige Länder seien jedoch dafür, das jetzige Niveau angesichts des Risikos neuer Rückschläge im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu halten. Die Organisation Opec+ setzt sich zusammen aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihrer zehn Kooperationspartner, zu denen auch Russland zählt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa und Reuters

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