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Börsen-News: Diese Aktien haben 2020 am meisten verloren


Die größten Kapitalvernichter  

Diese Aktien haben 2020 am meisten verloren

18.03.2021, 13:04 Uhr | dpa-AFX

Börsen-News: Diese Aktien haben 2020 am meisten verloren. Fallende Aktienkurse (Symbolbild): Auch große Konzerne sind nicht vor Verlusten an der Börse gefeit. (Quelle: Getty Images/TERADAT SANTIVIVUT)

Fallende Aktienkurse (Symbolbild): Auch große Konzerne sind nicht vor Verlusten an der Börse gefeit. (Quelle: TERADAT SANTIVIVUT/Getty Images)

Für die einen läuft es an der Börse gut, für andere schlecht – und für manche sogar sehr schlecht. Keine gute Wahl waren im vergangenen Jahr Wertpapiere einer Biotech-Firma, eines Finanzdienstleisters und eines Autozulieferers.

Mit den Aktien einiger Unternehmen haben Anleger regelrecht Geld verbrannt. Zu den größten Kapitalvernichtern über ein, drei und fünf Jahre zählen laut der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) das Biotech-Unternehmen Epigenomics, der Finanzdienstleister Ferratum und der Autozulieferer Leoni.

Auf den weiteren Plätzen folgen auch Dax -Konzerne wie Bayer , Fresenius und – mit zuletzt starken Kursgewinnen – die Deutsche Bank . Größe allein sei kein Schutz vor dem Niedergang an der Börse, sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler am Donnerstag.

Auf Platz 1 der Liste mit den größten Kursverlusten landete Epigenomics, ein Entwickler von Technologien zur Krebserkennung, dessen Aktie alleine im vergangenen Jahr gut 70 Prozent einbüßte. Anteile der Gesellschaft Ferratum, deren Geschäftsmodell vor allem auf der Vergabe von Kleinkrediten beruht, verloren 2020 mehr als 46 Prozent. Leoni bescherte Aktionären Kursverluste von fast 36 Prozent.

Bayer verursachte fast 31 Prozent Verlust 

Aus dem Dax landete der Pharma- und Chemiekonzern Bayer auf Platz 23, der Aktionären inklusive Dividenden Verluste von fast 31 Prozent binnen eines Jahres einbrockte. "Hier zeigt sich dramatisch ein Mix aus den Folgen der Monsanto-Übernahme und der Corona-Pandemie", sagte Tüngler.

Auf Rang 37 folgt der Gesundheitskonzern Fresenius (minus 23 Prozent), der mit den Folgen der Pandemie und Gewinnwarnungen kämpft. Auch Dax-Absteiger wie Thyssenkrupp , die Commerzbank und Lufthansa tauchen auf der Liste auf.

Kritik äußerten die Anlegerschützer erneut an Online-Hauptversammlungen in Zeiten der Pandemie, da sie dort Aktionärsrechte und Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt sehen. Es gebe "die spürbaren Bestrebungen von Teilen der Wirtschaft, die virtuelle Hauptversammlung in der aktuellen, aktionärsunfreundlichen Form über das Ende der Pandemie hinaus beizubehalten", sagte die stellvertretende DSW-Hauptgeschäftsführerin Jella Benner-Heinacher.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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