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Vorwerk-Börsengang bringt 414 Millionen Euro ein


Deutsches Unternehmen  

Vorwerk-Börsengang bringt 414 Millionen Euro ein

23.03.2021, 17:29 Uhr | dpa-AFX, rtr

Vorwerk-Börsengang bringt 414 Millionen Euro ein. Börsentafel (Symbolbild): Am Donnerstag soll die Aktie von Friedrich Vorwerk erstmals gehandelt werden. (Quelle: imago images)

Börsentafel (Symbolbild): Am Donnerstag soll die Aktie von Friedrich Vorwerk erstmals gehandelt werden. (Quelle: imago images)

Gespannt blicken Investoren und Anleger auf den ersten Handelstag für Aktien des niedersächsischen Unternehmens Friedrich Vorwerk. Jetzt steht der Verkaufspreis für die Wertpapiere fest.

Der Energieinfrastruktur-Anbieter Friedrich Vorwerk Fried Vorw Gr Aktie muss bei seinem Börsengang kleinere Brötchen backen als erhofft. Die Papiere gehen für 45 Euro an die Anleger, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit kommt Friedrich Vorwerk aus dem Stand auf einen Börsenwert von 900 Millionen Euro, das Angebotsvolumen liegt bei 414 Millionen Euro.

Erst am Montag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die Spanne von ursprünglich 41,00 bis 56,00 Euro auf 45,00 bis 48,00 Euro eingeengt worden sei.

Zwei Millionen Aktien will das Unternehmen neu ausgeben. Sechs Millionen Aktien wollen die Altgesellschafter, die Beteiligungsgesellschaften MBB MBB Aktie und ALX, verkaufen, und zusätzlich könnten bis zu 1,2 Millionen Aktien aus einer möglichen Mehrzuteilungsoption dazukommen. Der Streubesitz läge bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption bei bis zu 46 Prozent.

Friedrich Vorwerk kassiert 90 Millionen Euro

Mit dem Bruttoemissionserlös aus den neu ausgegebenen Aktien in Höhe von rund 90 Millionen Euro will das Unternehmen vor allem das Wasserstoff- und Stromgeschäft ausbauen. Der erste Handelstag soll früheren Angaben zufolge am 25. März sein. Angestrebt wird die Zulassung der Aktien zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Die Unternehmensgruppe Friedrich Vorwerk selbst nimmt mit dem Börsengang 90 Millionen Euro ein und will damit ins Geschäft mit Wasserstoff- und Stromleitungen investieren. Bisher entfällt der Löwenanteil des Umsatzes auf Gaspipelines. Der Rest des Emissionserlöses geht an die Berliner Beteiligungsgesellschaft MBB, die vor dem Börsengang zwei Drittel der Friedrich-Vorwerk-Anteile hält, und an Vorstandschef Torben Kleinfeldt.

Er hatte erklärt, Vorwerk habe das Potenzial, binnen drei bis fünf Jahren auf einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro zu kommen. In sieben bis zehn Jahren könnte er auf mehr als eine Milliarde steigen. Allein die Wasserstofftechnik könne dann die Hälfte des Umsatzes ausmachen. 2020 erwirtschaftete Friedrich Vorwerk mit gut 1.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 291 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) lag bei 59 Millionen Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa-AFX und Reuters

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