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Blockade des Suezkanals: Ölpreise ziehen deutlich an – Vortageseinbruch wett


Blockade des Suezkanals  

Ölpreise ziehen deutlich an – machen Vortageseinbruch wett

24.03.2021, 18:08 Uhr | dpa-AFX

Blockade des Suezkanals: Ölpreise ziehen deutlich an – Vortageseinbruch wett. Eine Ölpumpe im Süden Kanadas (Symbolbild): Die Rohölpreise haben sich stark erholt. (Quelle: imago images/Larry MacDougal)

Eine Ölpumpe im Süden Kanadas (Symbolbild): Die Rohölpreise haben sich stark erholt. (Quelle: Larry MacDougal/imago images)

Am Dienstag waren die Ölpreise eingebrochen. Einen Tag später ging es aber wieder deutlich bergauf, die Verluste sind gänzlich wettgemacht. Das hatte einen bestimmten Grund.

Die Ölpreise sind am Mittwoch stark gestiegen und haben damit den Einbruch vom Vortag wettgemacht. Bis zuletzt konnten die Notierungen die Gewinne aus dem frühen Handel kräftig ausbauen.

Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete 63,67 US-Dollar. Das waren 2,88 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,80 Dollar auf 60,56 Dollar.

Am Dienstag waren die Erdölpreise eingebrochen und hatten den tiefsten Stand seit Anfang Februar erreicht. Ausschlaggebend waren Sorgen um die Rohölnachfrage aufgrund steigender Corona-Infektionen und neuer Beschränkungen vor allem in Europa. Beides lastet auf den konjunkturellen Aussichten.

Angebotssorgen: Containerschiff blockiert Suezkanal

Am Mittwoch überwogen am Ölmarkt hingegen wieder Angebotssorgen. Auslöser ist die vorübergehende Unterbrechung einer wichtigen Transportroute für den Ölhandel, nachdem ein Frachtschiff im Suezkanal auf Grund gelaufen und die wichtige Schifffahrtsstraße zwischen Asien und Europa blockiert war.

Durch den Kanal läuft ein erheblicher Teil der Energietransporte vom Mittleren Osten in Richtung Europa und USA. Betroffen sind in der Gegenrichtung auch Lieferungen aus der Nordsee nach Asien.

Ein erneuter Anstieg der Ölreserven in den USA konnte die Ölpreise vor diesem Hintergrund nicht bremsen. Die Vorräte waren in der vergangenen Woche nach Angaben der US-Regierung um 1,9 Millionen Barrel auf 502,7 Millionen Barrel gestiegen. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Zuwachs gerechnet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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