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Credit Suisse, UBS und Co.: Großbanken droht herber Verlust – Aktien brechen ein


Credit Suisse, UBS und Co.  

Großbanken droht herber Verlust – Aktien brechen ein

29.03.2021, 12:27 Uhr | mak, dpa-AFX, rtr

Credit Suisse, UBS und Co.: Großbanken droht herber Verlust – Aktien brechen ein. Standort der Credit Suisse in Warschau (Symbolbild): Mehreren Großbanken drohen hohe Verluste. (Quelle: imago images/Geisser)

Standort der Credit Suisse in Warschau (Symbolbild): Mehreren Großbanken drohen hohe Verluste. (Quelle: Geisser/imago images)

Einigen Großbanken – darunter auch die schweizerische Credit Suisse – könnte ein erheblicher Verlust ins Haus stehen. Die Banktitel gaben deutlich nach.

Die Aktien vieler Kreditinstitute sind zum Wochenstart auf Talfahrt gegangen. Ein Zahlungsausfall beim US-Hedgefonds Archegos Capital könnte mehreren Großbanken laut Insidern teuer zu stehen kommen. Was ein Hedgefonds ist, lesen Sie hier.

Die Credit Suisse Credit Suisse Aktie warnte vor möglicherweise hohen Verlusten, nachdem ein bedeutender Hedgefonds mit Sitz in den USA in der vergangenen Woche Nachschussforderungen der schweizerischen Bank nicht nachgekommen sei.

Die zweitgrößte Schweizer Bank und eine Reihe anderer Institute zögen sich nun aus den Positionen zurück. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg und anderer Medien handelt es sich bei dem Hedgefonds um Archegos Capital.

Diese Banken sind noch betroffen

Neben der Credit Suisse warnte auch die japanische Bank Nomura Nomura Holding Aktie vor einem womöglich erheblichen Verlust. Zu den betroffenen Banken gehören laut den Medienberichten auch Goldman Sachs Goldman Sachs Gr Aktie, Morgan Stanley Morgan Stanley Aktie, Deutsche Bank Deutsche Bank Aktie und UBS UBS Group Aktie, die alle als sogenannte Prime Broker für Archegos tätig waren. Ein Prime Broker ist ein Wertpapierhändler, der sich auf Hedgefonds spezialisiert hat und für diese tätig ist.

Nomura-Aktien verbuchten in Tokio mit einem Minus von mehr als 16 Prozent den größten Tagesverlust seit Jahrzehnten. In Zürich rutschten die Titel der Credit Suisse um knapp 15 Prozent ab, so stark wie zuletzt vor einem Jahr.

Hierzulande büßten die Aktien der Deutschen Bank als deutliches Schlusslicht im Dax fast 5 Prozent ein, obwohl sie Insidern zufolge nur geringe Geschäfte mit Archegos gemacht habe. Im MDax fielen die Papiere der Commerzbank Commerzbank Aktie um mehr als 1 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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