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Curevac-Impfstoff: Top-Ökonom kritisiert Staatseinstieg "ohne Not" scharf


Nach Fall der Aktie  

Top-Ökonom kritisiert Staatseinstieg bei Curevac scharf

17.06.2021, 13:00 Uhr | rtr

Curevac-Impfstoff: Top-Ökonom kritisiert Staatseinstieg "ohne Not" scharf. Ein Mann mit einer Spritze in der Hand (Symbolbild): Die Curevac-Aktie ist stark gefallen. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Ein Mann mit einer Spritze in der Hand (Symbolbild): Die Curevac-Aktie ist stark gefallen. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Die Hoffnung auf einen Impfstoff von Curevac hat sich erst einmal zerschlagen, die Aktie befindet sich im freien Fall. Der Top-Ökonom Gabriel Felbermayr äußert nun heftige Kritik am Bund, der an der Firma beteiligt ist.

Der Einstieg des deutschen Staates bei dem nun mit der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs vorläufig gescheiterten Tübinger Biotechunternehmen Curevac CureVac Aktie sorgt für Kritik. "Der Fall Curevac zeigt wieder einmal, dass Politiker keineswegs die besseren Investoren sind", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Covid-19-Impfstoff des Tübinger Unternehmen ist nach vorläufigen Daten in der entscheidenden Zulassungsstudie gefloppt. Die Wirksamkeit lag demnach nur bei 47 Prozent. Der Aktienkurs von Curevac brach um 50 Prozent ein.

CureVac

42,04 EUR-
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr17:29 UhrXetra
CureVac Aktie
Hoch
119,60
Zwischenwert Hoch / Mittel
99,23
Mittel
78,85
Zwischenwert Mittel / Tief
58,47
Tief
38,10
Okt '20Jan '21Apr '21Jul '21

"Der Staat ist ohne Not in das Unternehmen eingestiegen, das ja im letzten Frühjahr auch genügend private Investoren gefunden hatte. Auch diese verlieren jetzt Geld, aber es ist ihr eigenes, nicht das der Steuerzahler."

Der Bund hält über die Förderbank rund 16 Prozent an Curevac, größter Investor ist der SAP-Gründer Dietmar Hopp mit fast 47 Prozent. Felbermayr hatte bereits nach dem Staatseinstieg vor rund einem Jahr die Entscheidung scharf kritisiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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