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Opec+ uneins: Ölpreise steigen auf Mehrjahreshoch


Opec uneins  

Ölpreise steigen auf Mehrjahreshoch

06.07.2021, 11:28 Uhr | dpa

 Opec+ uneins: Ölpreise steigen auf Mehrjahreshoch. Ölbohrinsel vor Kapstadt (Symbolbild): Aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Opec+ steigen die Ölpreise auf neue Höchstwerte. (Quelle: imago images/Greatstock)

Ölbohrinsel vor Kapstadt (Symbolbild): Aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Opec+ steigen die Ölpreise auf neue Höchstwerte. (Quelle: Greatstock/imago images)

Die Ölpreise steigen weiter und erreichen neue Höchstmarken. Das liegt auch an der Uneinigkeit des Ölkartells Opec+ über eine Erhöhung der Fördermengen. Die Corona-Lockerungen sorgen zudem für erhöhte Nachfrage.

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Aufschläge vom Vortag ausgebaut und erneut mehrjährige Höchststände erreicht. Händler nannten als Grund, dass sich der Ölverbund Opec+ zunächst nicht auf eine Ausweitung seiner Produktion einigen konnte.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 77,54 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg deutlicher um 1,59 Dollar auf 76,75 Dollar. Damit kostet Rohöl so viel wie letztmalig vor gut zweieinhalb Jahren.

Am Montag war es dem Erdölverbund Opec+ wiederholt nicht gelungen, sich auf eine Förderstrategie für die zweite Jahreshälfte zu einigen. Ein Treffen wurde ohne Ersatztermin abgesagt. Eigentlich wollten die 23 Länder ihre Ölförderung ab August schrittweise weiter ausweiten. Ein Streit zwischen dem Ölgiganten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhinderte jedoch eine Einigung.

Nachfrage nach Rohöl steigt

Die zunächst unveränderte Förderung trifft auf eine absehbar steigende Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel. Dafür sorgen Lockerungen von Corona-Beschränkungen in vielen Ländern. Dies spricht für tendenziell steigende Ölpreise.

Auf der anderen Seite könnte der Streit das Ansehen und letztlich den Zusammenhalt der Opec+ gefährden. Sollten sich einzelne Länder weniger oder gar nicht mehr an verabredete Förderquoten halten, könnte dies die Ölpreise auch belasten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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