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Veröffentlichung von Fed-Protokoll: Wall Street schließt auf Rekordhoch


Nach Veröffentlichung von Fed-Protokoll  

Wall Street schließt auf Rekordhoch

08.07.2021, 03:42 Uhr | rtr

Veröffentlichung von Fed-Protokoll: Wall Street schließt auf Rekordhoch. Der Charging Bull in Manhattan: US-Börsen haben am dritten Tag in Folge zugelegt.  (Quelle: Reuters/Carlo Allegri/Archivbild)

Der Charging Bull in Manhattan: US-Börsen haben am dritten Tag in Folge zugelegt. (Quelle: Carlo Allegri/Archivbild/Reuters)

Die US-Börsen haben nach Veröffentlichung des Fed-Protokolls moderate Gewinne verbucht. Zumindest beseitigte es die Unsicherheit, die im Vorfeld an der Wall Street zu spüren war. 

Beflügelt von der Veröffentlichung der Zinsprotokolle der US-Notenbank Federal Reserve hat die Wall Street am Mittwoch mit Kursaufschlägen geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones Dow Jones Index ging 0,3 Prozent höher auf 34.681 Punkten aus dem Handel.

Dow Jones

35.677,02+25,78%
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr22.10.2021DJ-Index
Dow Jones Index
Hoch
35.677,02
Zwischenwert Hoch / Mittel
33.383,16
Mittel
31.089,31
Zwischenwert Mittel / Tief
28.795,45
Tief
26.501,60
Jan '21Apr '21Jul '21Okt '21

Der technologielastige Nasdaq NASDAQ 100 Index notierte zuletzt minimal im Plus bei 14.665 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 S&P 500 Index legte 0,3 Prozent auf 4.358 Punkte zu. S&P und Nasdaq erzielten neue Bestmarken.

Angesichts des Booms nach der Corona-Krise ist in der US-Notenbank Fed eine Debatte über ein künftiges Herunterfahren der Konjunkturhilfen in Gang gekommen. Die Währungshüter halten es im Sinne "einer umsichtigen Planung" für wichtig, sich dafür gut zu positionieren, wie aus den Protokollen der Zinssitzung vom Juni hervorgeht.

NASDAQ 100

15.354,71+31,66%
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr22.10.2021NASDAQ GIDS
NASDAQ 100 Index
Hoch
15.675,76
Zwischenwert Hoch / Mittel
14.520,06
Mittel
13.364,35
Zwischenwert Mittel / Tief
12.208,65
Tief
11.052,95
Jan '21Apr '21Jul '21Okt '21

Dies gelte beispielsweise für den Fall, dass sich die Fed den Zielen des Programms schneller nähern sollte als gedacht. Die US-Notenbank unterstützt die von der Corona-Krise getroffene Wirtschaft mit dem Ankauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren (MBS) in Höhe von monatlich 120 Milliarden Dollar. Sie will daran so lange festhalten, bis substanzielle Fortschritte bei der Preisstabilität und der Arbeitslosigkeit erreicht sind.

Rätselraten über Auswirkung der geplanten Opec+-Gespräche

Investoren zerbrachen sich allerdings den Kopf, wie es nach den geplatzten Verhandlungen der großen Exportstaaten über die künftige Förderpolitik mit dem Ölpreis weitergehen wird. Sollte die "Opec+", zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, an ihren bisherigen Quoten festhalten, müsse mit einer Verschärfung des Angebotsengpasses und steigenden Preisen gerechnet werden, warnte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Die Vereinbarung könnte aber auch komplett aufgegeben werden. Dann würde jeder Staat so viel Öl auf den Markt werfen, wie er möchte.

Nach dem Preisrutsch vom Dienstag verteuerte sich die US-Sorte WTI zunächst auf 74,86 Dollar je Barrel (159 Liter). Bis zum Abend rutschte der Preis aber um 1,8 Prozent auf 72,07 Dollar ab.

Chinesische Werte erneut auf Talfahrt

Für die in den USA notierten Aktien chinesischer Firmen ging es dagegen erneut abwärts. So büßte der Uber-Rivale Didi 4,6 Prozent ein. Die Regierung in Peking hatte wegen angeblich illegal gesammelter Nutzerdaten die App des Fahrdienst-Vermittlers für den Download gesperrt.

Außerdem brummten die Behörden Didi und anderen Unternehmen wie dem Amazon-Konkurrenten Alibaba Strafen auf, weil sie Übernahmepläne nicht zur Genehmigung vorgelegt hätten. Dessen Papiere verbilligten sich um 1,7 Prozent. Der börsennotierte Fonds "Golden Dragon" für chinesische Werte gab mehr als drei Prozent nach.

Die Talfahrt chinesischer Werte könnte Leerverkäufen ein Comeback bescheren, warnte Ihor Dusaniwsky, Chef der Analysefirma S3 Partners. Darunter verstehen Börsianer Wetten auf den Kursverfall einer Aktie. In den vergangenen Monaten waren diese Geschäfte etwas aus der Mode gekommen, nachdem sich Anleger mit missglückten Spekulationen rund um den US-Videospielehändler Gamestop und andere Unternehmen blutige Nasen geholt hatten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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