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Grillhersteller Weber geht an die Börse – nach Corona-Gewinnen


Nach Corona-Gewinnen  

Grillhersteller Weber geht an die Börse

13.07.2021, 11:52 Uhr | dpa

Grillhersteller Weber geht an die Börse – nach Corona-Gewinnen. Grillkohle der Firma Weber (Symbolbild): Der US-amerikanische Konzern will an die Börse gehen.  (Quelle: imago images)

Grillkohle der Firma Weber (Symbolbild): Der US-amerikanische Konzern will an die Börse gehen. (Quelle: imago images)

Geschlossene Restaurants und wenige Reisemöglichkeiten in der Corona-Pandemie haben für höhere Umsätze beim Grillhersteller Weber gesorgt. Nun will der US-amerikanische Konzern an die Börse.

Der traditionsreiche US-Grillhersteller Weber bereitet nach starken Geschäftszuwächsen in der Corona-Krise einen Börsengang am New York Stock Exchange vor. Die Firma teilte am Montag (Ortszeit) mit, bereits einen entsprechenden Antrag bei der US-Börsenaufsicht eingereicht zu haben. Weber profitierte mit seinen mitunter Tausende Dollar oder Euro teuren Kohle-, Gas- und Elektrogrills in der Pandemie stark von einer erhöhten Nachfrage.

In den sechs Monaten bis Ende März steigerte das 1952 gegründete und einst durch seinen Kugelgrill "Weber Kettle" bekannt gewordene Unternehmen den Umsatz im Jahresvergleich um über 60 Prozent auf 963 Millionen Dollar (811 Millionen Euro).

Der Gewinn stieg sogar um mehr als das Dreifache auf 73,8 Millionen Dollar. Wie viel Geld Weber beim Börsengang erlösen will, ist noch unklar. Im Wertpapierprospekt ist bislang ein Platzhalterbetrag von 100 Millionen Dollar eingetragen.

Bewertung könnte bei bis zu sechs Milliarden Doller liegen

Auch konkrete Angaben zum Zeitplan für die Premiere an der Nyse, wo die Aktien unter dem Tickerkürzel "WEBR" gelistet werden sollen, hat das Unternehmen bislang noch nicht gemacht. Nach Informationen des Finanznachrichtendienstes Bloomberg aus eingeweihten Kreisen könnte Weber beim Börsengang insgesamt mit vier bis sechs Milliarden Dollar bewertet werden. Die Firma ist seit 2010 mehrheitlich im Besitz der Investmentgesellschaft BDT Capital Partners aus Chicago.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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