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Ölförderung: Opec+ einigt sich auf höhere Menge


Nach Streit  

Ölkartell Opec+ einigt sich auf höhere Fördermenge

18.07.2021, 14:05 Uhr | dpa, AFP, t-online

Ölförderung: Opec+ einigt sich auf höhere Menge. Ölförderung (Symbolbild): Die Opec+-Staaten haben sich auf eine Erhöhung der Ölproduktion geeinigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ölförderung (Symbolbild): Die Opec+-Staaten haben sich auf eine Erhöhung der Ölproduktion geeinigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nach wochenlangem Streit hat sich die Öl-Allianz Opec+ geeinigt: Ab August soll die Menge Öl, die täglich gefördert wird, ansteigen. Was das für Verbraucher heißt, ist noch offen.

Die großen Ölförderländer haben eine leichte Produktionssteigerung vereinbart. Wie die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Sonntag in Wien mitteilte, werden die 23 Mitgliedstaaten der sogenannten Gruppe Opec+ von August an ihre tägliche Fördermenge um 400.000 Barrel erhöhen. Damit solle der steigenden Nachfrage der sich von der Corona-Pandemie erholenden Weltwirtschaft Rechnung getragen werden, hieß es.

Damit ist der Streit zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, an dem eine Einigung vor zwei Wochen gescheitert war, vom Tisch. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten auf eine höhere Förderquote für sich gepocht. Zugleich wurde vereinbart, die Entwicklung im Dezember 2021 erneut genauer zu analysieren.

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Die Folgen für die Bezieher von Heizöl und für die Autofahrer sind noch schwer abzusehen. Möglich ist aber, dass sich die Ölpreise etwas entspannen, da das Angebot steigt. Sprit ist inzwischen schon so teuer wie zuletzt im Herbst 2018. Im Vergleich zum von der Corona-Krise geprägten Sommer 2020 kostet Kraftstoff gut 20 Prozent mehr.

Zur Opec gehören unter anderem Saudi-Arabien, der Irak und der Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Nigeria. Partnerländer der Opec, die zu Opec+ dazu gehören, sind unter anderem Russland, Kasachstan und Mexiko.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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