Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Börsen News > Eigene >

Nordsee-Öl steigt auf Dreijahreshoch – auch US-Öl teurer


Hohe Nachfrage  

Nordsee-Öl steigt auf Dreijahreshoch – auch US-Öl teurer

27.09.2021, 18:03 Uhr | dpa

Nordsee-Öl steigt auf Dreijahreshoch – auch US-Öl teurer. Bohrinsel West Phoenix in der Nordsee (Symbolbild): Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent erreichte ein Mehrjahreshoch. (Quelle: imago images/imagebroker)

Bohrinsel West Phoenix in der Nordsee (Symbolbild): Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent erreichte ein Mehrjahreshoch. (Quelle: imagebroker/imago images)

Die Preise für Rohöl steigen seit Wochen. Am Montag erreichte Öl der Nordseesorte Brent den höchsten Stand seit Oktober 2018. Auch US-Rohöl verteuerte sich deutlich.

Die Ölpreise haben am Montag ihren Aufwärtstrend der vergangenen Woche fortgesetzt. Während Nordseeöl der Sorte Brent auf einen dreijährigen Höchststand stieg, notierte US-Rohöl auf einem Zweimonatshoch. Gründe für die hohen Ölpreise sind sowohl eine starke Nachfrage als auch ein knappes Angebot.

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 79,46 US-Dollar. Das waren 1,36 Dollar mehr als am Freitag. Zeitweise war der Brent-Preis bis auf 79,90 Dollar gestiegen, das war der höchste Stand seit Oktober 2018.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,33 Dollar auf 75,31 Dollar. Ein Fass WTI hatte zuvor bis zu 75,73 Dollar gekostet und damit so viel wie zuletzt im Juli.

Das sind die Gründe für die anziehenden Ölpreise

Die Gründe für den Anstieg der Ölpreise sind seit Wochen die selben: "Der Ölmarkt ist aufgrund einer anziehenden Nachfrage und eines eingeschränkten Angebots angespannt", schrieben die Rohstoffexperten der Commerzbank. Auf der Nachfrageseite sorgt die vielerorts solide Konjunkturerholung vom Corona-Einbruch für einen hohen Bedarf an Erdöl, Benzin und Diesel.

Auf der Angebotsseite herrscht dagegen Knappheit. Zuletzt ist es vor allem in den USA zu wetterbedingten Förderausfällen gekommen.

Laut Commerzbank belaufen sich die Ausfälle im Golf von Mexiko auch Wochen nach dem schweren Hurrikan Ida auf 300 000 Barrel je Tag. Hinzu komme, dass der Ölverbund Opec+ seit Monaten weniger produziere als vereinbart. Eigentlich haben die Förderländer ihre offiziellen Förderquoten seit einigen Monaten schrittweise ausgeweitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: