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Rivian: Tesla-Konkurrent gelingt größter Börsengang des Jahres


Das bessere Tesla?  

Rivian gelingt größter Börsengang des Jahres

10.11.2021, 12:23 Uhr | dpa

Rivian: Tesla-Konkurrent gelingt größter Börsengang des Jahres. Rivian R1T (Archivbild): Der US-Elektroautoentwickler Rivian ist bei seinem Börsengang auf ein noch höheres Interesse gestoßen als erwartet. (Quelle: dpa/Paul Sancya)

Rivian R1T (Archivbild): Der US-Elektroautoentwickler Rivian ist bei seinem Börsengang auf ein noch höheres Interesse gestoßen als erwartet. (Quelle: Paul Sancya/dpa)

Das Elektroauto-Start-up Rivian legt ein noch besseres Debüt hin als erwartet: Zwölf Milliarden Dollar sammelt es an der US-Technologiebörse Nasdaq ein. Damit ist Rivian mehr wert als BMW.

Der US-Elektroautoentwickler Rivian Rivian Auto Aktie ist bei seinem Börsengang auf ein noch höheres Interesse gestoßen als erwartet. Der potenzielle Tesla-Rivale platzierte laut einer Mitteilung vom Mittwoch 153 Millionen Anteile zu 78 Dollar das Stück.

Damit liegt der Erlös bei 11,9 Milliarden US-Dollar (10,3 Milliarden Euro), womit Rivian der bisher größte Börsengang in diesem Jahr gelungen ist. Vergangene Woche hatte das Unternehmen noch den Verkauf von 135 Millionen Aktien zu einem Preis von 72 bis 74 Dollar angekündigt. Die Papiere sollen am Mittwoch erstmals gehandelt werden.

Im Januar war Rivian noch halb so viel wert

Gemessen an dem jetzt festgelegten Ausgabepreis wird Rivian mit 76,4 Milliarden Dollar oder umgerechnet 66 Milliarden Euro bewertet. Damit ist das defizitäre US-Unternehmen mehr wert als zum Beispiel der deutsche Autobauer BMW, der zuletzt auf einen Börsenwert von knapp 59 Milliarden Euro kam. Bei der letzten Finanzierungsrunde vor dem Börsengang im Januar wurde Rivian lediglich mit knapp 28 Milliarden Dollar bewertet.

Die E-Autofirma, zu deren Großinvestoren Amazon und Ford zählen, hat im September sein erstes Elektromodell im umkämpften Pick-up-Segment auf den Markt gebracht und so einen Wettlauf unter anderem mit Tesla für sich entschieden. Zudem hat das 2009 gegründete Unternehmen lukrative Großaufträge für Amazon-Lieferwagen in der Tasche. Noch macht Rivian keine nennenswerten Umsätze und steckt tief in den roten Zahlen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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