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Bitcoin City: El Salvador will Stadt nur mit Krypto finanzieren


Pilotprojekt "Bitcoin City"  

El Salvador will Stadt nur mit Krypto finanzieren

21.11.2021, 12:31 Uhr | rtr

Bitcoin City: El Salvador will Stadt nur mit Krypto finanzieren. Präsident Nayib Bukele bei der Vorstellung des Projekts "Bitcoin City in El Salvador": Das Projekt soll gänzlich aus Bitcoin-Bonds finanziert werden.  (Quelle: imago images/Rodrigo Sura)

Präsident Nayib Bukele bei der Vorstellung des Projekts "Bitcoin City in El Salvador": Das Projekt soll gänzlich aus Bitcoin-Bonds finanziert werden. (Quelle: Rodrigo Sura/imago images)

Der Präsident von El Salvador will sein Land zum Krypto-Vorreiter machen. Nun präsentierte er "Bitcoin City" – eine Stadt, die nur aus Einnahmen von Bitcoin-Bonds bezahlt werden soll. Das Projekt ist umstritten. 

El Salvador will die Bitcoin-Nutzung mit einer neuen Stadt weiter vorantreiben, deren Baufinanzierung auf der umstrittenen Kryptowährung basieren soll. "Bitcoin City" solle weltweit die erste Stadt ihrer Art werden, die mit den Einnahmen aus neuen Bitcoin-Bonds gebaut werde, sagte Präsident Nayib Bukele am Samstag. Sie solle in der östlichen Region La Union entstehen, geothermische Energie von einem Vulkan nutzen und außer der Mehrwertsteuer keine Steuern erheben.

El Salvador hatte in diesem Jahr als erstes Land der Welt Bitcoin als legales Zahlungsmittel zugelassen. Zudem prüft der Staat, ob Vulkan-Energie zur Generierung der Kryptowährung genutzt werden kann. Kritiker beklagen bei der Kryptowährung nicht nur eine noch kaum vorhandene Regulierung sondern auch den hohen Energieverbrauch bei der Erschaffung neuer Coins.

Erste Bitcoin-Bonds soll es im nächsten Jahr geben

"Investieren Sie hier und verdienen Sie so viel Geld, wie Sie wollen", sagte der vierzigjährige Bukele ganz in weiß gekleidet und mit der für ihn typisch nach hinten gedrehten Baseball-Mütze bei einer Veranstaltung im Badeort Mizata zum Abschluss einer einwöchigen Bitcoin-Werbewoche, mit der El Salvador Investoren anlocken will.

"Dies ist eine vollständig ökologische Stadt, die funktioniert und von einem Vulkan mit Energie versorgt wird." Die Hälfte der erhobenen Mehrwertsteuer solle zur Finanzierung der für den Bau der Stadt ausgegebenen Bitcoin-Anleihen verwendet werden, die andere Hälfte für städtische Dienstleistungen wie die Müllabfuhr.

Bukele schätzte, dass die öffentliche Infrastruktur rund 300.000 Bitcoins kosten werde. Die ersten Bitcoin-Bonds will El Salvador demnach bereits im nächsten Jahr ausgeben. Von einer eine Milliarde Dollar schweren "Vulkan-Anleihe" ist hier die Rede.

Aber obwohl Bukele hohe Beliebtheitswerte in Meinungsumfragen genießt, teilen nicht alle Landsleute seine Liebe zu Bitcoin. Die holprige Einführung der Kryptowährung hatte zu Protesten gegen die Regierung geführt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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