Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Börsen News > Eigene >

Wegen Corona-Variante: Ölpreise gehen in die Knie


Wegen neuer Virusvariante  

Ölpreise brechen stark ein

27.11.2021, 11:46 Uhr | dpa

Wegen Corona-Variante: Ölpreise gehen in die Knie. Eine Ölraffinerie in Deutschland (Symbolbild): Die Ölpreise stehen wieder unter Druck – Grund dafür sei eine neue Variante des Corona-Virus aus Südafrika. (Quelle: imago images)

Eine Ölraffinerie in Deutschland (Symbolbild): Die Ölpreise stehen wieder unter Druck – Grund dafür sei eine neue Variante des Corona-Virus aus Südafrika. (Quelle: imago images)

Die Ölpreise haben am Freitag kräftig nachgegeben. Grund dafür ist eine neue Variante des Coronavirus, die sich derzeit in Südafrika rasant ausbreitet.

Verschärfte Pandemie-Sorgen haben die Ölpreise am Freitag auf Talfahrt geschickt. Marktbeobachter verwiesen auf die hohe Unsicherheit wegen einer neuen und möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus. Sowohl die Nordseesorte Brent als auch US-Erdöl gaben um jeweils über zehn Prozent nach und fielen auf zweimonatige Tiefstände.

Für erhebliche Verunsicherung an den Finanz- und Rohstoffmärkten sorgte die Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus im südlichen Teil Afrikas. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen ansteckender ist und den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte.

USA öffnen Ölreserven

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 waren die Erdölpreise abgestürzt. Ausschlaggebend waren Gegenmaßnahmen wie die Schließung vieler Bereiche des Wirtschaftslebens. Neue Varianten des Coronavirus wecken Erinnerungen an diese Zeit und schüren Ängste vor wirtschaftlichem Schaden, der auch auf der Energienachfrage lasten würde.

Die neue Virusvariante fällt in eine Zeit, in der große Verbrauchsländer wie die USA angesichts hoher Rohölpreise auf ihre strategischen Erdölreserven zurückgreifen. Wie die Förderländer auf den Schritt reagieren werden, dürfte angesichts der neuen Variante noch fraglicher sein.

Seit Sommer weitet der Ölverbund Opec+ seine Produktion schrittweise aus. Das moderate Tempo hat Kritik der Verbrauchsländer hervorgerufen und letztlich deren Rückgriff auf die Notreserven ausgelöst. Die Förderländer beraten sich kommende Woche.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
/api/finance/embed/ssi/?url=stockIndexesMarketReport
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: