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Opec+-Entscheid lässt Ölpreise stark fallen


Um fünf Prozent  

Opec+-Entscheid lässt Ölpreise stark fallen

03.12.2021, 10:46 Uhr | rtr

Opec+-Entscheid lässt Ölpreise stark fallen. Ölförderung in der Wüste von Oman (Symbolbild): Die Opec+ will an der monatlichen Ausweitung der Fördermengen festhalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ölförderung in der Wüste von Oman (Symbolbild): Die Opec+ will an der monatlichen Ausweitung der Fördermengen festhalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die zur Opec+ zusammengeschlossenen Förderländer wollen an der Ausweitung der Ölmenge festhalten. Dieser Entscheid setzt den Ölpreisen deutlich zu. Anleger hatten einen anderen Beschluss erwartet.

Aus Furcht vor einem wachsenden Überangebot in den kommenden Monaten ziehen sich Anleger aus dem Ölmarkt zurück. Die Sorte Brent aus der Nordsee und die US-Sorte WTI verbilligten sich am Donnerstag zeitweise um jeweils knapp fünf Prozent auf 65,72 beziehungsweise 62,43 Dollar je Barrel (159 Liter).

Auslöser des Ausverkaufs war die Entscheidung der Opec+, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, an der monatlichen Ausweitung der Fördermengen festzuhalten. Die Gruppe will die Quoten im Januar wie zuletzt auch um 400.000 Barrel pro Tag anheben.

Börsianer hatten dagegen wegen einer möglichen Abkühlung der Weltwirtschaft als Folge der neu entdeckten Omikron-Variante des Coronavirus und des Preisverfalls der vergangenen Wochen auf eine Pause spekuliert.

Sie stützten diese Einschätzung unter anderem auf die angepassten Prognosen der Opec+ als Reaktion auf die Freigabe strategischer Ölreserven durch die USA und andere Staaten.

Die Gruppe rechnet im ersten Quartal 2022 nun mit einem Überangebot von 3 statt 2,3 Millionen Barrel pro Tag. Allerdings haben einige Exportländer ihre Quoten wegen maroder Förderanlagen bislang nicht erfüllen können.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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