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Aktien Europa Schluss: Ukraine-Krieg trifft europäische Aktien hart

Von dpa-afx
24.02.2022Lesedauer: 3 Min.
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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag massiv unter dem russischen Angriff auf die Ukraine gelitten. Die Ungewissheit, wohin die geopolitischen Spannungen führen werden, ließ den EuroStoxx 50 um 3,63 Prozent auf 3829,06 Punkte absacken. Im Tagestief war der Leitindex der Eurozone sogar bis auf 3765 Zähler und damit auf das niedrigste Niveau seit März 2021 abgerutscht.

Der französische Cac 40 gab mit 3,83 Prozent auf 6521,05 Punkte ebenfalls kräftig nach. Der britische FTSE 100 schlug sich mit 3,82 Prozent Minus auf 7211,99 Punkte keinesfalls besser. Vor allem Banken kamen stark unter Druck wegen der Perspektive, dass die Krise mögliche Zinserhöhungen verzögern könnten, um die Wirtschaft nicht zusätzlich zu schwächen.

"An den Finanzmärkten fliehen die Wirtschaftsakteure aus Risikotiteln", schrieb die Bank LBBW. Neben der Unberechenbarkeit des russischen Präsidenten Wladimir Putin gelten erhebliche Sanktionen als großer Unsicherheitsfaktor für Aktien. "Folgen für die Realwirtschaft und die Inflation sind schwer auszuloten", hieß es von Seiten der Landesbank. So befürchten die Experten eine Unterbrechung der russischen Gas- und Öllieferungen in die EU.

"Entscheidend ist, wie lange die Militäroperation andauert, wie weit russische Truppen in die Ukraine vordringen und welche Reaktionen aus dem Westen und aus China erfolgen", merkte Carsten Mumm von der Privatbank Donner & Reuschel an.

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Bankentitel litten neben den allgemeinen Sorgen, was die Spannungen und Sanktionen wirtschaftlich bewirken, zusätzlich unter der Spekulation, dass die Notenbanken nun ihren geldpolitischen Spielraum nochmals überdenken könnten. Ihr Branchenindex rutschte um mehr als acht Prozent ab und wurde so am europäischen Markt zu einer besonders großen Belastung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Morgen angekündigt, die Folgen des Krieges bei ihrer Geldpolitik berücksichtigen zu wollen. Bis vor zwei Wochen waren Finanzwerte noch sehr begehrt gewesen wegen der Perspektive, dass die hohe Inflation die Zinsen nach oben treiben wird.

Mit den Kursverlusten traf es deutsche und österreichische Banken am Schwersten. Gerade letztere gelten regional als stark verzahnt mit Osteuropa, und so sackten die Titel von Raiffeisen Bank International in Wien um gut 23 Prozent ab. Aktien der britischen Bank Lloyds konnten sich diesem Umfeld nach den Zahlen für das vierte Quartal nicht entziehen, indem sie um knapp elf Prozent absackten.

Auch andere Zahlenvorlagen bewirkten nicht viel. Im ebenfalls allgemein belasteten Versicherungssektor sackte der Kurs von Axa um sechs Prozent ab, obwohl der französische Versicherer seinen Gewinn im zweiten Corona-Jahr dank gesunkener Schäden und lukrativer Finanzgeschäfte mehr als verdoppelt hatte.

Öl- und Gaswerte vermochten sich dem Abwärtssog nicht ganz zu entziehen, waren aber mit einem Minus von 0,3 Prozent im Sektorvergleich der Teilindex mit den geringsten Verlusten. Shell schlossen sogar mit einem halben Prozent im Plus, nachdem der Preis für Barrel der Nordseesorte Brent erstmals seit 2014 einen Preis von mehr als 105 Dollar erreicht hatte. "Der Markt preist eine massive Angebotsverknappung ein", stellte Rohstoffanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank zum Ölpreisanstieg fest. "Sollte es zu einem teilweisen Ausfall der russischen Öllieferungen kommen, wären die anderen großen Produzentenländer nur bedingt in der Lage, dies auszugleichen."

Positiv hoben sich am Ende manche Technologiewerte ab, darunter der Zahlungsabwickler Adyen als Spitzenreiter im EuroStoxx mit einem Anstieg um 1,2 Prozent. Hier galt der Einfluss der US-Börsen als Treiber. Dort schlugen sich die Branchenwerte am Donnerstag relativ gut vor dem Hintergrund der Zinsspekulationen. Die Branche gilt als relativ stark angewiesen auf niedrige Zinsen.

Positiv für Aufsehen sorgte derweil Siemens Gamesa mit einem Kurssprung um 10,5 Prozent, womit sie im ebenfalls vergleichsweise stabilen Energiesektor noch klar positiv auffielen. Der Sektor gab nur relativ milde nach in Erwartung steigender Energiepreise. Als individueller Treiber bei Gamesa galt die Nachricht, dass Investoren eine Komplettübernahme des Windkraft-Unternehmens durch Siemens Energy fordern.

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