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Aktien New York: Verluste nach starker Börsenwoche

Von dpa-afx
21.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt ist nach der starken Vorwoche mit Verlusten in den Handel gestartet. Unter den Einzelwerten gerieten am Montag Boeing deutlich unter Druck, denn in China stürzte eine 737-800NG der Fluggesellschaft China Eastern Airlines aus großer Höhe mit 132 Insassen ab.

Nach einem Wochenplus von knapp fünfeinhalb Prozent fiel der Leitindex Dow Jones Industrial nun im frühen Handel um 0,47 Prozent auf 34 591,05 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,13 Prozent auf 4457,45 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,76 Prozent auf 14 309,91 Zähler nach unten.

Die Aktien von Boeing verzeichneten am Dow-Ende ein Minus von fast fünf Prozent. Der Absturz passierte in einer entlegenen, hügeligen Gegend nahe der Stadt Wuzhou in der südchinesischen Region Guangxi. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping rief die Airline dazu auf, mit den Folgen des Unglücks angemessen umzugehen und potenzielle Gefahren für den Flugverkehr zu untersuchen. China Eastern Airlines ordnete sofort an, dass alle Boeing 737 in ihrer Flotte zunächst am Boden bleiben müssen.

Die Papiere des Versicherers Alleghany sprangen indes um knapp ein Viertel nach oben, denn Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway geht nach Jahren der Zurückhaltung wieder eine Milliardenübernahme an. Eine Einigung erfolgte bereits. Die Anteilsscheine von Berkshire Hathaway gewannen rund zwei Prozent.

Weiter steigende Ölpreise rückten die Aktien von ExxonMobil und Chevron wieder in den Blick der Anleger. Für Preisauftrieb sorgten neue Unsicherheiten in der globalen Rohölversorgung. Am Wochenende hatten jemenitische Huthi-Rebellen verschiedene Ziele in Saudi-Arabien angegriffen, darunter Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Zudem ist die Lage am Ölmarkt auch wegen des Ukraine-Kriegs sehr angespannt, da Russland ein großer Förderer und Exporteur von Erdöl ist. Die Papiere von Chevron stiegen um gut ein Prozent und die von ExxonMobil um dreieinhalb Prozent.

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