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Dax startet mit deutlichen Gewinnen in die Woche: BASF im Plus


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Dax startet mit Gewinnen in die Woche

Von dpa-afx
Aktualisiert am 28.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Logo von BASF: Die Papiere des Chemiekonzerns verzeichneten am Montagmorgen deutliche Gewinne.
Das Logo von BASF: Die Papiere des Chemiekonzerns verzeichneten am Montagmorgen deutliche Gewinne. (Quelle: imago-images-bilder)
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Deutsche Aktien sind zum Wochenstart gefragt. Besonders die Papiere von BASF ziehen den Dax am Montagmorgen deutlich ins Plus.

Der Dax ist am Montag mit frischem Schwung in die neue Woche gestartet. Angesichts eines Kurssprungs bei den Aktien des Chemiekonzerns BASF baute der deutsche Leitindex im frühen Handel seine moderaten Gewinne vom Freitag deutlich aus und stieg um 1,19 Prozent auf 14.476,69 Punkte.

Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne zog um 1,25 Prozent auf 31.560,61 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte um 1 Prozent nach oben.

"Die stark nachlassenden Rohölpreisnotierungen nehmen etwas Druck von der Inflationsdynamik", schrieb Andreas Lipkow, Marktexperte von Comdirect.

Am Freitag hatte noch die Furcht vor überraschend deutlich steigenden US-Leitzinsen zur Bekämpfung der hohen Inflation einmal mehr insbesondere das Geschehen am Anleihenmarkt bestimmt und die Renditen deutlich ansteigen lassen. Höhere Zinsen aber lassen Aktien im Vergleich zu Anleihen weniger attraktiv erscheinen.

Belastet wurden die Rohölpreise durch zwei Entwicklungen. So schickte China die Finanzmetropole Shanghai wegen eines Corona-Ausbruchs in einen Teil-Lockdown. Derartige Ausgangssperren in Millionenmetropolen lasten regelmäßig auf der Konjunkturentwicklung und der Ölnachfrage der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Rebellen kündigen Feuerpause an – Ölpreise fallen

Darüber hinaus kündigten die jemenitischen Huthi-Rebellen eine mehrtägige Feuerpause gegenüber Saudi-Arabien an. In den vergangenen Tagen hatten Angriffe auf saudische Ölanlagen immer wieder Sorgen über die ohnehin angespannte Erdölversorgung hervorgerufen.

Eines der größten Börsenthemen bleibt indes die Kriegslage in Osteuropa. "Die Rhetorik gegen Russland wird schärfer", hieß es in einem Kommentar der Bank Credit Suisse.

Am Wochenende hatte US-Präsident Joe Biden mit einer Verbalattacke gegen Kremlchef Wladimir Putin Empörung in Russland ausgelöst. Biden nannte den russischen Präsidenten in einer Rede in Warschau einen "Diktator" und schloss mit den Worten: "Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben."

Chemiewerte deutlich im Plus

Das Weiße Haus relativierte, es sei kein Aufruf zum Sturz Putins. Der Kreml protestierte dennoch umgehend. Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow hielt Biden Fehler vor, die schlimmer seien als Verbrechen.

Am Montag verzeichneten gleichwohl europaweit die konjunktursensiblen Chemiewerte die deutlichsten Gewinne. An der Dax-Spitze profitierten die Aktien von BASF von einem positiven Analystenkommentar der britischen Investmentbank HSBC und schnellten um 3,7 Prozent in die Höhe.

Der Experte Martin Evans attestiert den Papieren ein attraktives Verhältnis zwischen Chancen und Risiken. Weitere Preisreaktionen auf Kostensteigerungen dürften das Umsatzwachstum untermauern.

Varta leidet unter geringerer Apple-Produktion

Im Rechtsstreit um Entschädigungszahlungen wegen der geplatzten Pkw-Maut muss der Bund derweil eine Niederlage einstecken. Wie die einst vorgesehenen Betreiber CTS Eventim und Kapsch Trafficcom mitteilten, bejahte ein Schiedsgericht einen Anspruch auf Schadens- und Aufwendungsersatz gegen die Bundesrepublik.

In einer zweiten Phase des Schiedsverfahrens wird nun über die Höhe des Anspruchs entschieden. Die Aktien von CTS Eventim zogen als bester Wert im MDax um fünfeinhalb Prozent an.

Am Index-Ende verloren die Anteilsscheine von Varta mehr als drei Prozent. Als Belastung erwies sich ein Bericht in der Tageszeitung "Nikkei" über eine verringerte Produktion von Apple-Produkten . Der Hersteller von Mikrobatterien Varta gilt als Batterielieferant für Apples schnurlose Kopfhörer.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX
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