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Immobilienriese Adler sieht sich nach Vorw├╝rfen entlastet

Von dpa-afx
22.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Baustelle in Berlin (Symbolbild): Der Immobilienkonzern Adler Group sah sich schweren Vorw├╝rfen ausgesetzt.
Baustelle in Berlin (Symbolbild): Der Immobilienkonzern Adler Group sah sich schweren Vorw├╝rfen ausgesetzt. (Quelle: IPON/imago-images-bilder)
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Im Herbst 2021 hat der Leerverk├Ąufer Fraser Perring erstmals schwere Vorw├╝rfe gegen den Immobilieninvestor Adler erhoben. Nun liegen Ergebnisse einer Sonderuntersuchung vor.

Der Immobilienkonzern Adler Group sieht sich nach der Vorlage der Ergebnisse der Sonderuntersuchung durch die Wirtschaftspr├╝fer der KPMG von den Vorw├╝rfen systematischen Betrugs entlastet.

Zwar seien in der Dokumentation und in der Abwicklung einiger Transaktionen M├Ąngel festgestellt worden, die Sonderpr├╝fer h├Ątten hingegen keine Beweise daf├╝r gefunden, dass es systematisch "betr├╝gerische oder die Gesellschaft auspl├╝ndernde Transaktionen mit angeblich nahestehenden Personen" gegeben habe, teilte Adler am sp├Ąten Donnerstagabend in Luxemburg mit.

Die Sonderpr├╝fung geht auf Vorw├╝rfe der Investmentfirma Viceroy des Leerk├Ąufers Fraser Perring zur├╝ck, der auch den insolventen Finanzdienstleister Wirecard fr├╝h mit Ver├Âffentlichungen unter Druck gesetzt hatte. Gegen Adler hatte Viceroy erstmals Anfang Oktober vergangenen Jahres schwere Vorw├╝rfe erhoben ÔÇô unter anderem mit Blick auf die Bewertung von Immobilienprojekten. Der Aktienkurs war daraufhin stark unter Druck geraten.

Deutliches Aktienplus am Freitag

Am Freitag sprang die Aktie zun├Ąchst deutlich an und legte zwischenzeitlich um gut 20 Prozent zu. Der ganz gro├če Befreiungsschlag blieb jedoch aus, das Papier gab die Gewinne zum Teil wieder ab. Am Mittag legte der Kurs noch um rund f├╝nf Prozent auf 12,24 Euro zu.

Zu Niveaus ├╝ber der Marke von 20 Euro aus der Zeit vor den Anschuldigungen kann sich die Aktie bislang nicht aufschwingen. Nach den Vorw├╝rfen von Viceroy st├╝rzte der Kurs innerhalb weniger Tage deutlich ab und kam in den Monaten danach immer weiter unter Druck.

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Im Januar kostete das Papier zeitweise weniger als neun Euro, konnte sich aber zuletzt etwas erholen.

Adler Group: Vorw├╝rfe "nicht haltbar"

Der Adler-Verwaltungsratsvorsitzende Stefan Kirsten sieht die Vorw├╝rfe von Viceroy nunmehr als "nicht haltbar" an. "Es gab unbotm├Ą├čigen versuchten Einfluss in Anzahl und Tiefe durch Dritte, aber von einer systematischen und umfassenden Bereicherung zulasten anderer Stakeholder kann meines Erachtens ├╝berhaupt keine Rede sein", kommentierte er.

Finanzielle Korrekturen, die die Pr├╝fer gefunden und aufgef├╝hrt h├Ątten, w├╝rden korrigiert, seien jedoch "immateriell". Schwachstellen bei Struktur und Prozessen sollen beseitigt werden, Informationen dazu soll es voraussichtlich Mitte Mai geben. Ende April will die Adler Gruppe ihren Konzernabschluss f├╝r 2021 ver├Âffentlichen. Dabei r├Ąumte er Dissens mit KMPG in einigen Punkten ein.

Die Finanzaufsicht Bafin k├╝ndigte am Freitag an, den KPMG-Bericht in ihre eigene Bilanz-Untersuchung zu Adler einflie├čen zu lassen. Diese sei jedoch noch nicht abgeschlossen.

Vorwurf zu ├╝berh├Âhtem Verkaufspreis nicht widerlegt

Aufgef├╝hrt wurde von KPMG mit Blick auf M├Ąngel etwa eine Transaktion mit einer "angeblich nahestehenden Person" rund um ein Prestigeprojekt im D├╝sseldorfer Stadtteil Gerresheim. Hier habe der Vorwurf, wonach der Verkaufspreis f├╝r die Projektgesellschaft ├╝berh├Âht gewesen sei, von den Sonderpr├╝fern nicht widerlegt werden k├Ânnen, hie├č es.

Aus Sicht der KPMG sei es zweifelhaft, ob die Bewertung von 375 Millionen Euro dem fairen Wert gem├Ą├č der geltenden Bilanzierungsregeln entspr├Ąchen.

Der Immobilienkonzern sei jedoch "nach wie vor der Ansicht, dass der in der Transaktion vereinbarte Fair Value f├╝r die Projektgesellschaft, der so auch in mehreren gepr├╝ften Jahresabschl├╝ssen abgebildet und testiert ist, korrekt ist".

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