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Aktien Frankfurt: Rezessionsangst belastet den Dax

Von dpa-afx
25.04.2022Lesedauer: 3 Min.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Montag wegen grĂ¶ĂŸer werdender Zins- und Konjunktursorgen auf Talfahrt geblieben. Der Leitindex knĂŒpfte mit einem Abschlag von 0,89 Prozent an seine Verluste vom Freitag an. Dabei konnte er sein Minus im Verlauf aber reduzieren, mit 14 015,82 ZĂ€hlern behauptete er sich zuletzt knapp ĂŒber den 14 000 Punkten. Mit 13 863 Punkten war der Dax zeitweise deutlich unter diese psychologisch wichtige Marke gerutscht auf den niedrigsten Stand seit Mitte MĂ€rz.

Weder das ĂŒberraschend aufgehellte Ifo-GeschĂ€ftsklima noch der Wahlsieg des französischen PrĂ€sidenten Emmanuel Macron waren dem Aktienmarkt eine Hilfe. Andere Indizes erlitten noch grĂ¶ĂŸere Verluste: In der zweiten deutschen Börsenliga ging es fĂŒr den MDax um 1,16 Prozent auf 30 442,06 ZĂ€hler bergab. Auf europĂ€ischer BĂŒhne bĂŒĂŸte der EuroStoxx 1,3 Prozent ein. Ungeachtet der politischen KontinuitĂ€t in Frankreich gab es auch fĂŒr den Pariser Leitindex Cac 40 klare Verluste.

Wegen der Perspektive rasant steigender US-Leitzinsen, extremer Inflationstendenzen, dem Ukraine-Krieg, gestresster Lieferketten und der sich zuspitzenden Corona-Situation in China geht die Sorge vor einer Rezession um.

Gemildert wurden die Bedenken auch nicht von der Tatsache, dass der am Morgen veröffentlichte Ifo-Index im April ĂŒberraschend auf 91,8 ZĂ€hler stieg. Laut dem Deka-Bank-Chefvolkswirt Ulrich Kater bedeutet dies keine Entwarnung.

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"Zum einen profitieren die Dienstleister gegenwĂ€rtig vom Ende des Lockdowns und zum anderen sind die Folgen der bisherigen Wirtschaftssanktionen besser einschĂ€tzbar. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Gegenwind fĂŒr die deutsche Wirtschaft nachlĂ€sst", argumentierte Kater mit Verweis auf Liefer- und ProduktionsengpĂ€sse, die sich bald bemerkbar machen dĂŒrften. "Die Konjunkturaussichten fĂŒr dieses Jahr bleiben eingetrĂŒbt, insbesondere wenn sich die Sanktionsspirale weiterdrehen sollte", so der Experte.

Die RezessionsÀngste lasteten vor allem auf konjunkturabhÀngigen Branchen und damit zum Beispiel auf Banken, Autobauern sowie auf technologielastigen Wachstumsunternehmen, deren Bewertungen in Zeiten steigender Zinsen als besonders gefÀhrdet gelten. Unter den Schlusslichtern im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank und des Online-Essenslieferdienstes Delivery Hero mit Abgaben von jeweils etwa vier Prozent.

Anleger setzten eher auf einige defensive Einzelwerte. In Zeiten der voranschreitenden Energiewende zÀhlten denn auch die 1,5 Prozent höheren RWE -Aktien zu den positiven Ausnahmen. Analyst James Brand von Deutsche Bank Research sieht auf dem aktuellen 40-Euro-Kursniveau mit einem Ziel von 48 Euro noch fast 20 Prozent Potenzial.

Dagegen waren die SAP -Anteile mit minus 1,7 Prozent unter den Dax-Verlierern. Mehrere Kurszielsenkungen und die Streichung der Kaufempfehlung durch das Bankhaus Metzler belasteten die Papiere des Softwarekonzerns. Der Metzler-Analyst Holger Schmidt begrĂŒndete diesen Schritt mit durchwachsenen Quartalsergebnissen und Ergebnisrisiken.

Weil die Konjunktursorgen auf den Metallpreisen lasteten, litten auch die Papiere der deutschen Stahl- und Kupferkonzerne krÀftig. Besonders schwer traf es hier die zuletzt recht gut gelaufenen Papiere der Konzerne Salzgitter und Aurubis mit Kursverlusten von 6,4 oder 5,3 Prozent.

Nicht zur Ruhe kommen die Titel der Adler Group, die erstmals seit Februar wieder unter 10 Euro gehandelt wurden. Ein Kursrutsch um 16,5 Prozent zeigt, dass die AktionĂ€re nach dem am Freitag vorgestellten Bericht der KPMG-WirtschaftsprĂŒfer noch nicht an einen Befreiungsschlag glauben. Laut dem Barclays-Analysten Sander Bunck gibt es noch zu viele Unsicherheiten, um die Aktie wieder "in ruhigere GewĂ€sser zu fĂŒhren".

Am deutschen Rentenmarkt legten die Kurse am Montag zu. Der Rentenindex Rex stieg um 0,21 Prozent auf 136,10 Punkte, wÀhrend die gegenlÀufige Umlaufrendite von 0,83 Prozent am Freitag auf 0,79 Prozent fiel. Der Bund-Future legte um 0,75 Prozent auf 154,41 Punkte zu.

Die schlechte Stimmung an den FinanzmÀrkten lastete auch auf dem Euro , der auf 1,0742 US-Dollar fiel. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitag auf 1,0817 Dollar festgesetzt./tih/mis
--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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