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Aktien New York: Verluste der gro├čen Tech-Aktien belasten

Von dpa-afx
11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
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NEW YORK (dpa-AFX) - Der neuerliche Versuch einer Erholung an den US-B├Ârsen droht auch am Mittwoch zu scheitern. Wieder waren es die Kurse der Tech-Giganten, welche die M├Ąrkte mit nach unten zogen. Schwergewichte wie Apple, Amazon und Microsoft gerieten unter Druck. Der technologielastige Nasdaq 100 b├╝├čte 2,41 Prozent auf 12 048 Z├Ąhler ein und fiel auf ein weiteres Tief seit Ende 2020.

Der Leitindex Dow Jones Industrial hielt sich mit einem Abschlag von 0,66 Prozent auf 31 949 Z├Ąhler noch vergleichsweise gut. F├╝r den marktbreiten S&P 500 ging es am Mittwoch um 1,16 Prozent auf 3954 Punkte auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr.

Gegenwind gab es erneut von der Inflation: Um 8,3 Prozent sind die Verbraucherpreise im April auf Jahressicht geklettert. Analysten hatten im Schnitt einen etwas geringeren Anstieg erwartet. "Die Teuerung d├╝rfte zwar tendenziell sinken, aber nicht so stark wie von der Notenbank erhofft. Die Fed bleibt damit unter Druck", kommentierte Volkswirt Christoph Balz von der Commerzbank. Auch d├╝rfte die Inflation h├Âher bleiben als vor der Pandemie. So stiegen wegen des engen Arbeitsmarkts die Lohnkosten so kr├Ąftig wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr.

F├╝r Aufsehen an der Wall Street sorgte die Nachricht, dass der gr├Â├čte Erd├Âlkonzern der Welt, Saudi Aramco, den Technologiekonzern Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt abgel├Âst hat. W├Ąhrend der Kurs von Saudi Aramco in den vergangenen Wochen von den hohen ├ľlpreisen profitiert hatte, waren die Papiere des iPhone-Herstellers wegen steigender Kapitalmarktzinsen und Wachstumssorgen immer mehr unter Druck geraten. An diesem Mittwoch fielen Apple um vier Prozent auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr.

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Die Aussicht auf steigende Zinsen l├Ąsst die Investoren vor allem Technologieaktien verkaufen. Denn in der langen Phase des billigen Geldes hatten Anleger immer mehr auf wachstumsstarke Tech-Unternehmen gesetzt. Nun aber d├╝rften die Zinsen angesichts der hohen Inflation kr├Ąftig anziehen, womit sich Apple, Amazon & Co als ├╝berbewertet erweisen k├Ânnten. Amazon sanken um 3,3 Prozent und Microsoft um 2,6 Prozent. Wegen der hohen Gewichtung dieser Giganten in den B├Ârsenindizes ziehen die schwachen Aktienkurse die Indizes mit nach unten.

Papiere von Unity Software erlebten ein Kursdebakel. Das Umsatzziel des Entwicklers von 3D-Spielen blieb hinter den Erwartungen zur├╝ck. Das lie├č den Kurs um ├╝ber 36 Prozent auf den tiefsten Stand seit dem B├Ârsengang im September 2020 einbrechen. Anders Electronic Arts, hier lobten Analysten optimistischere Ziele des Spielentwicklers f├╝r das Gesch├Ąftsjahr. Der Kurs schnellte um zehn Prozent nach oben.

Ein entt├Ąuschendes Umsatzziel des Zahlungsabwicklers Paysafe f├╝r das zweite Quartal lastete schwer auf dem Kurs, der um 16,5 Prozent absackte.

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