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Aktien New York Ausblick: Kaum Bewegung - Schwache Daten aus China und den USA

Von dpa-afx
16.05.2022Lesedauer: 2 Min.
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NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt zeichnen sich nach den deutlichen Gewinnen zum Wochenschluss am Montag eine Stagnation ab. Den Leitindex Dow Jones Industrial taxierte das Handelshaus IG eine Dreiviertelstunde vor Börsenstart etwas höher bei 32 217 Punkten. Am Freitag war der Wall Street bereits eine Stabilisierung am Ende einer sehr schwachen Börsenwoche gelungen.

Zuletzt hatten Ängste, dass die US-Notenbank Fed mit deutlichen Leitzinserhöhungen zur BekĂ€mpfung der hohen Inflation das Wachstum abwĂŒrgen könnte, die Aktienkurse unter Druck gesetzt. Anleger gehen zwar nach jĂŒngsten Aussagen aus dem Umfeld der Fed davon aus, dass noch grĂ¶ĂŸere Zinsschritte als solche um 0,50 Prozentpunkte nicht auf der Agenda stehen. Dennoch befinden sich die Börsen weiter im AbwĂ€rtstrend, da auch wegen der weiter anhaltenden Lieferkettenproblemen auf globaler Ebene und des Ukraine-Krieges eine wirtschaftliche AbschwĂ€chung droht.

EnttĂ€uschende Konjunkturdaten aus China schĂŒrten derweil zu Wochenbeginn einmal mehr Wachstumssorgen. Die strikten BeschrĂ€nkungen durch die Null-Covid-Strategie des Landes bremsen die zweitgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft stĂ€rker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April ĂŒberraschend. Ferner brachen die EinzelhandelsumsĂ€tze deutlicher als von Analysten vorhergesagt ein. Zudem fielen die Sachinvestitionen schwĂ€cher als prognostiziert aus.

Die Konjunkturdaten dĂŒrften sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht wesentlich verbessern, schrieb Marktanalyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets UK. Denn China werde seine Null-Covid-Politik angesichts der AnfĂ€lligkeit seines Gesundheitswesens bei zu vielen Infektionen wahrscheinlich nicht Ă€ndern. Dies bedeute, dass nach einem schlechten Jahresauftakt das zweite Quartal noch schlimmer ausfallen könnte.

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Auch aus den USA kamen enttÀuschende Nachrichten. So ist die Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York im Mai regelrecht eingebrochen.

Unter den Einzelwerten richtet sich der Blick auf McDonald's. Die Fast-Food-Kette gibt infolge des russischen Kriegs gegen die Ukraine ihr GeschĂ€ft in Russland auf. Nach ĂŒber 30 Jahren in dem Land will die Fast-Food-Kette die Filialen an einen russischen KĂ€ufer verkaufen. FĂŒr den RĂŒckzug aus Russland wird McDonald's nach eigenen Angaben eine Milliardenbelastung verbuchen, unter anderem fĂŒr Abschreibungen und FremdwĂ€hrungsverluste. Die Papiere gaben im vorbörslichen US-Handel leicht nach.

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