• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Börse & MĂ€rkte
  • Börsen News
  • Aktien Frankfurt Schluss: Rezessionssorgen machen Dax zu schaffen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextSchiff zerbricht: 27 Seeleute vermisstSymbolbild fĂŒr einen TextPolit-Prominenz bei Adels-TrauerfeierSymbolbild fĂŒr einen TextTour: NiederlĂ€nder gewinnt zweite EtappeSymbolbild fĂŒr einen TextRegierung rĂ€t zu NotstromaggregatenSymbolbild fĂŒr einen TextMassenschlĂ€gerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild fĂŒr einen TextAbifeier eskaliert – Polizei rĂ€umt SchiffSymbolbild fĂŒr einen TextReiten: Olympiasiegerin disqualifiziertSymbolbild fĂŒr einen TextLiebes-Aus bei MilliardĂ€r Hans Georg NĂ€derSymbolbild fĂŒr einen TextKilometerlange Schlange an FlughafenSymbolbild fĂŒr einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild fĂŒr einen TextTram knallt gegen Lkw – SchwerverletzteSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserZigaretten knapp: Diese Marken betroffenSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Aktien Frankfurt Schluss: Rezessionssorgen machen Dax zu schaffen

Von dpa-afx
16.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

FRANKFURT (dpa-AFX) - Belastet von schwachen chinesischen Konjunkturdaten hat der deutsche Aktienmarkt einen uneinheitlichen Wochenstart erlebt. WĂ€hrend die großen Standardwerte nachgaben, bewegten sich die Papiere aus der zweiten Reihe auf höherem Terrain. "Die Zinssorgen nebst hoher Inflation, die Corona-Lockdowns in China und der schwelende Ost-Konflikt bilden einen Cocktail der Unruhe fĂŒr die MĂ€rkte", kommentierte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

Der Dax sank am Montag um 0,45 Prozent auf 13 964,38 Punkte. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex um mehr als 2 Prozent zugelegt und erstmals seit lĂ€ngerem eine positive Wochenbilanz geschafft. FĂŒr den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Montag um 0,39 Prozent auf 28 931,90 Punkte nach oben.

Auch die europĂ€ischen Leitbörsen schlugen keine klare Richtung ein. Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsschluss 0,49 Prozent auf 3685,34 Punkte. In Paris schloss der Cac 40 rund 0,2 Prozent niedriger, in London dagegen gewann der FTSE 100 gut 0,6 Prozent. Der New Yorker Dow Jones Industrial bĂŒĂŸte zum Handelsschluss in Europa rund 0,3 Prozent ein.

Die strikten BeschrĂ€nkungen durch Chinas Null-Covid-Strategie bremsen die zweitgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft stĂ€rker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April ĂŒberraschend um 2,9 Prozent. Auch die EinzelhandelsumsĂ€tze brachen deutlicher als von Analysten vorhergesagt um 11,1 Prozent ein. Zudem fielen die Sachinvestitionen schwĂ€cher als erwartet aus.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


"Hatten die Anleger zum Wochenschluss die RezessionsĂ€ngste fĂŒr einen Moment verdrĂ€ngt, sind sie nach den enttĂ€uschenden Zahlen aus dem Reich der Mitte heute Morgen wieder zurĂŒck. Damit bleibt das fundamentale Umfeld fĂŒr den Aktienmarkt wackelig und die Stimmung schlecht an der Börse", bemerkte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets.

Aus den USA kamen am Nachmittag weitere schlechte Konjunkturnachrichten: Der Empire-State-Index, der die Stimmung in den Industrieunternehmen im Bundesstaat New York misst, verzeichnete ĂŒberraschend einen regelrechten Einbruch. Mit einem Stand unter der Nulllinie signalisiert der Indikator jetzt einen RĂŒckgang der wirtschaftlichen AktivitĂ€t.

Unternehmensseitig war die Agenda am deutschen Aktienmarkt zu Wochenbeginn ĂŒbersichtlich. Mit der Vodafone -Funkturmgesellschaft Vantage Towers und dem IT-Dienstleister Adesso legten Unternehmen aus der zweiten Reihe endgĂŒltige GeschĂ€ftszahlen vor.

Vantage konnte die Anleger nicht ĂŒberzeugen: Mit einem KursrĂŒckgang von 4,2 Prozent setzten die Aktien den jĂŒngsten AbwĂ€rtstrend fort und waren MDax-Schlusslicht. JPMorgan -Analyst Akhil Dattani attestierte dem Unternehmen ein durchwachsenes Schlussquartal.

Adesso berichtete ĂŒber ein gutes erstes Quartal, blieb aber wegen einer möglichen EintrĂŒbung des wirtschaftlichen Umfelds bei seinem Jahresausblick. Die Anleger zeigten sich dennoch zufrieden: Die im Nebenwerte-Index SDax gelisteten Papiere verteuerten sich um 4,2 Prozent.

Ansonsten standen Analystenkommentare im Fokus. Sartorius -Titel zĂ€hlten mit einem Plus von rund zwei Prozent zu den besten Werten im Dax, nachdem die schweizerische Bank UBS sie hochgestuft hatte und nun zum Kauf rĂ€t. Damit setzte sich die Erholung vom vergangene Woche erreichten Tief seit Juli 2020 fort. Die Aktienbewertung verkenne das Wachstumspotenzial des Laborzulieferers, begrĂŒndete Analyst Michael Leuchten seine nun positive EinschĂ€tzung.

Neue Kaufempfehlungen der HSBC und der Privatbank Berenberg bescherten dem Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec sowie dem auf Software fĂŒr die Finanzbranche spezialisierten Anbieter GFT Technologies Kursgewinne von 2,6 beziehungsweise 2,7 Prozent.

Der Euro notierte zuletzt bei 1,0416 US-Dollar. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0422 Dollar festgesetzt.

Der Rentenindex Rex fiel um 0,47 Prozent auf 136,06 Punkte. Die Umlaufrendite stieg im Gegenzug von 0,74 auf 0,83 Prozent. Der Bund-Future gewann 0,10 Prozent auf 154,03 Punkte./edh/he
--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
ChinaEuropaInflationLondonNew YorkParis

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website