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USA wollen Obergrenze für Erdöl einführen

Von afp, rtr
21.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Ă–lpumpen in Betrieb: Die USA wirbt fĂĽr eine Preisobergrenze beim Rohstoff.
Ă–lpumpen in Betrieb: Die USA wirbt fĂĽr eine Preisobergrenze beim Rohstoff. (Quelle: imaginima/getty-images-bilder)
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Die Ölpreise steigen wegen des russischen Krieges in der Ukraine – und Russland macht hohe Gewinne. Das will die USA nun ändern: Eine Preisobergrenze beim Öl soll die Weltwirtschaft entlasten und Russland eine Einnahmequelle schmälern.

Die USA und verbündete Staaten verhandeln nach Angaben von US-Finanzministerin Janet Yellen über eine Preisobergrenze für Erdöl, um die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs einzudämmen und Russlands Einnahmen aus Öl-Exporten zu senken.

Die Partner verhandelten darüber, wie sie "negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft verhindern" könnten, sagte Yellen bei einem Besuch in Kanada. US-Finanzministerin Yellen nannte dabei "Preisobergrenzen" oder eine "Preisausnahme" als mögliche Optionen.

Beide hätten ihr zufolge mehrere Auswirkungen: Sie würden westliche Sanktionen auf russische Energieträger "verstärken", den Preis für russisches Öl nach unten drücken und somit die Einnahmen für die russische Regierung senken – während sie es gleichzeitig ermöglichten, dass mehr Öl auf den internationalen Markt gelange.

Milderung fĂĽr einkommensschwache Staaten

Eine Preisobergrenze würde laut Yellen zudem "Nebeneffekte auf einkommensschwache Länder und Entwicklungsländer" verhindern, die derzeit mit den hohen Preisen für Nahrungsmittel und Energie zu kämpfen hätten.

Yellen gab die Verhandlungen bei einem Besuch bei ihrer kanadischen Amtskollegin und Vize-Regierungschefin Chrystia Freeland bekannt. Bei dem Treffen ging es unter anderem um Strategien im Umgang mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der hohen Inflation und Problemen bei globalen Lieferketten.

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An den Märkten wächst dennoch die Sorge

Am Markt herrschte am Dienstag dagegen dennoch Sorge vor einem knappen Angebot. Die Sorte Brent verteuerte sich um knapp ein Prozent auf 115 Dollar pro Barrel. Konjunktursorgen haben den Preis in der vergangenen Woche um mehr als sieben Prozent gedrĂĽckt.

US-Finanzminister Yellen: Eine Obergrenze auf Ölpreise würde auch einkommensschwache Länder entlasten, sagt sie.
US-Finanzminister Yellen: Eine Obergrenze auf Ölpreise würde auch einkommensschwache Länder entlasten, sagt sie. (Quelle: Lenin Nolly/imago-images-bilder)

"Die Versorgungsbedenken werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich anhalten, da die OPEC+-Länder, die größten Ölproduzenten der Welt, möglicherweise nicht über genügend freie Kapazitäten verfügen", sagte Leona Liu, Analystin bei DailyFX. Zudem kurbelten die Sommerreisezeit und die Lockerung der Corona-Beschränkungen durch China die Nachfrage an.

Expertin: Furcht vor Engpässen wird so schnell nicht abnehmen

"Obwohl Rezessionsängste zunehmend zu einem Gegenwind für die Ölpreise geworden sind, wird geschätzt, dass wir noch mindestens ein halbes Jahr vor einer echten Rezession haben", betonte Liu.

Zugleich sei es unwahrscheinlich, dass sich die Furcht vor Engpässen verringere, solange der Russland-Ukraine-Krieg nicht beigelegt ist oder das Angebot aus den USA oder der OPEC nicht stark steige, sagte Madhavi Mehta, Rohstoffanalystin bei Kotak Securities. Das Hin und Her zwischen Angebotssorgen und der Ungewissheit über das globale Wachstum wird nach Ansicht von Experten noch einige Zeit den Markt im Griff haben.

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Von Nele Behrens
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