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Optimistische Anleger blenden Sorgen um Konjunktur aus

Von rtr
21.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Kurve des DAX-Index (Symbolbild): Gerade erlebt der Deutsche Aktienmarkt einen Aufschwung, doch Analysten rechnen nicht mit einer nachhaltigen Erholung.
Kurve des DAX-Index (Symbolbild): Gerade erlebt der der Aktienindex Dax einen Aufschwung, doch Analysten rechnen nicht mit einer nachhaltigen Erholung. (Quelle: Thomas Lohnes/getty-images-bilder)
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Nach wochenlangen Rückschlägen aufgrund der Inflation und des Ukraine-Kriegs hellt sich die Stimmung auf dem Aktienmarkt langsam wieder auf. Doch Experten rechnen nicht mit einer nachhaltigen Erholung.

Die Anleger an den europäischen Märkten haben ihre Zins- und Konjunktursorgen am Dienstag beiseite geschoben und bei Aktien zugegriffen. Der Dax rückte nach den zuletzt heftigen Verlusten um bis zu 1,3 Prozent auf 13.443 Punkte vor, der EuroSToxx50 gewann 1,6 Prozent.

"Der Dax ziele auf die Marke von 13.500 Punkten, doch die Anleger sollten auf der Hut sein", warnte Salah-Eddine Bouhmidi vom Broker IG. "Das aktuelle bullische Momentum könnte nur von kurzer Dauer sein." Aus Sicht der Helaba-Analysten bleibt die seit Wochen vorherrschende Gemengelage von hoher Inflation und steigenden Zinsen sowie der noch immer existierenden Pandemienachwirkungen toxisch.

Auch die geringen Gaslieferungen Russlands an Deutschland sorgten für immer stärkere konjunkturelle Sorgenfalten. Viele Analysten rechneten daher mit weiteren Rückschlägen am Aktienmarkt. Der Dax hatte in der vergangenen Woche 4,6 Prozent an Wert eingebüßt. Seit Jahresbeginn kommt er auf ein Minus von mehr als 16 Prozent.

Zinsspekulationen treiben Euro in die Höhe

Sorgen bereitet viele Investoren vor allem das weitere Vorgehen der US-Notenbank Fed, die vergangenen Mittwoch angesichts der höchsten Inflation seit mehr als 40 Jahren den Leitzins so kräftig angehoben hat wie seit 1994 nicht mehr. Anleger fürchten, dass weitere deutliche Zinserhöhungen die US-Konjunktur abwürgen könnten.

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In der Euro-Zone spekulierten einige Anleger zuletzt darauf, dass die EZB im Juli bei ihrer ersten Zinserhöhung seit elf Jahren womöglich ebenfalls eine kräftigere Zinsanhebung beschließen könnte als die bislang in Aussicht gestellte Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Der Euro kletterte am Dienstag um bis zu 0,7 Prozent auf 1,0582 Dollar. Der Dollar-Index, der den Wert der US-Währung zu wichtigen anderen Währungen widerspiegelt, verlor 0,7 Prozent auf 103,96 Stellen.

Rückschlüsse auf den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft versprachen sich Anleger am Nachmittag von den Zahlen zu den US-Eigenheimverkäufen. Experten rechneten für Mai mit einem Rückgang auf 5,4 Millionen Einheiten. Außerdem warteten europäische Anleger gespannt darauf, in welcher Stimmung ihre US-Kollegen aus dem verlängerten Wochenende kommen.

Airbus nach GroĂźauftrag gefragt

Unter den Einzelwerten im Dax stachen Airbus heraus, die nach einem GroĂźauftrag von Easyjet zeitweise zwei Prozent zulegten. Die britische Fluggesellschaft will ihre Airbus-Flotte ausbauen und kĂĽndigte an, 56 Flugzeuge des Modells "A320neo" zu kaufen. Easyjet-Aktien notierten leicht im Plus.

Keinen guten Tag erwischten dagegen Nordex , die gerade erst ihren Platz im Kleinwerte-Index SDax eingebüßt haben. Dem Hamburger Windturbinenhersteller setzen die Produktionsumstellung auf andere Blätter und geringere Installationen zu. Im ersten Quartal brach der Umsatz um ein Viertel auf 933 Millionen Euro ein. Die Aktien fielen um bis zu 13 Prozent auf ein Zweijahres-Tief von 8,13 Euro.

An der Mailänder Börse kam die geplante Fusion der US-Einheit DRS von Leonardo mit der israelischen Firma Rada Electronic Industries gut an. Die Titel des italienischen Rüstungskonzerns stiegen um bis zu 9,7 Prozent auf 10,68 Euro. Nach der Fusion sollen DRS-Aktien auch an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden. Aus dem Zusammenschluss könnten sich beträchtliche Synergien ergeben, kommentierte der Broker Akros.

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  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
DeutschlandInflationRusslandUkraineZins

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