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E-Mobilität sorgt für Wachstumsschub – so verdienen Anleger daran

E-Mobilität sorgt für Wachstumsschub – so verdienen Anleger daran

17.09.2021, 18:14 Uhr

.  (Quelle: Foto von Jack S von Pexels)

Um in E-Mobilität zu investieren, muss es nicht direkt eine Aktie sein. Mit einem Fonds partizipieren Anleger an der Entwicklung vieler Unternehmehmen (Quelle: Foto von Jack S von Pexels)

Die Zahl der Neuzulassungen für E-Autos ist in den vergangenen Jahren explodiert. Der Bereich ist gefragt und für Anleger sind die Investitionsmöglichkeiten immens.

Der weltgrößte, aber nicht börsengelistete Autozulieferer Bosch hat vor kurzem ein Update zu seinen Geschäftsaktivitäten gegeben. Demnach rechnet Bosch dank steigender Nachfrage nach Teilen und Systemen für Elektromobilität und automatisiertes Fahren mit einem ordentlichen Wachstumsschub nach der Corona-Krise im Vorjahr. Der Umsatz der Autozuliefersparte des Technologiekonzerns soll dieses Jahr um zehn Prozent zulegen. Die E-Mobilität werde für den Stiftungskonzern zum Kerngeschäft, die CO2-freie Mobilität zu einem Wachstumsfeld, so Bosch-Chef Volkmar Denner.

Mit Technik für E-Autos werde Bosch in diesem Jahr eine Mrd. Euro erzielen. Bis 2025 soll sich der Umsatz verfünffachen. Das Hauptgeschäftsfeld erbrachte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 42,1 Mrd. Euro, das waren 59 Prozent des Gesamtumsatzes. Bosch sei technisch führend und daher geschäftlich erfolgreich.

E-Autos auf dem Vormarsch

Der weltweite Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen dürfte bis 2035 auf 60 Prozent steigen. In der Europäischen Union könnte nach dem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission dann schon eine Quote von 100 Prozent erreicht sein. In anderen Teilen der Welt geht der Abschied vom Verbrennungsmotor nicht so schnell. Bosch setzt wie andere Zulieferer auch darauf, dass Teile für Verbrennungsmotoren noch länger gebraucht werden, weil die Umstellung auf Elektroantriebe nicht in allen Weltregionen gleich schnell verläuft.

Infineon

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Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr17:29 UhrXetra
Infineon Aktie
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Jan '21Apr '21Jul '21Okt '21

Viele Autobauer haben zumindest für Europa schon einen früheren Ausstieg aus dem Geschäft mit Benzinern und Dieseln in Aussicht gestellt. Bosch steckt bereits viel Geld in die E-Mobilität: Bisher investierte das Unternehmen zusammengenommen 5 Mrd. Euro, dieses Jahr kommen 700 Mio. Euro dazu. Die Autozulieferung ist der mit Abstand größte Geschäftsteil von Bosch.

Mehr als ein Flugtaxi

Bosch erwartet auch bei Fahrassistenzsystemen Chancen, das Unternehmen sieht sich hier als Marktführer. Die Ambitionen bei der Entwicklung von Robotaxis erhielten allerdings zuletzt einen Dämpfer, weil Kooperationspartner Daimler sich als Luxusanbieter nicht mehr in der ersten Reihe sieht, solche autonom fahrenden Fahrzeuge für den Massenmarkt zu entwickeln.

Dafür sind für Bosch ein Wachstumsmarkt seine Akkus für E-Bikes, die mit mehr als 70 Ausstellern auf der IAA vertreten sind. E-Mobilität müsse bezahlbar und attraktiv sein. Nur so würden Menschen und Güter auch morgen mobil sein, hieß es vom Stiftungskonzern.

Investmentalternativen zu Bosch

Anleger können allerdings nicht in Bosch investieren, dafür gibt es zahlreiche Alternativen, um in die E-Mobilität zu investieren. So bietet iShares den Electric Vehicles and Driving Technology-ETF an, der nicht nur in die E-Autohersteller investiert, sondern auch in zahlreiche E-Autozulieferer.

Die größten Positionen im ETF sind Nvidia, Tesla und BYD mit jeweils 3 Prozent. Seit Jahresbeginn wurde eine Performance von 11,1 Prozent erzielt, die jährlichen Gebühren (Gesamtkostenquote) betragen 0,4 Prozent. Rund 40 Prozent der Anlagen sind in Dollar notiert.

Eine Fondsalternative ist der BGF Future of Transport Fund mit der ISIN LU1861214812. Der Fonds hat seit Jahresbeginn rund 26 Prozent erzielt. Die jährlichen Gebühren (Gesamtkostenquote) betragen 0,4 Prozent. Fast die Hälfte der Titel notieren in US-Dollar. Infineon und Samsung sind mit jeweils 4,1 Prozent derzeit die größten Positionen im Fonds.

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