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IEA Prognose: Ölpreis steigt wieder auf über 100 Dollar

IEA Prognose  

IEA: Ölpreis steigt wieder auf über 100 Dollar

06.11.2008, 16:09 Uhr | oca, AFP, t-online.de

Ölpreis steigt nach IEA-Prognose (Foto: AFP)Ölpreis steigt nach IEA-Prognose (Foto: AFP) Der Rohölpreis wird nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur in den kommenden Jahren wieder auf über hundert Dollar steigen. Im Schnitt sei für den Zeitraum von 2008 bis 2015 mit einem Preis von 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) zu rechnen, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem jährlichen Weltenergieausblick in Paris mit. Bis 2030 werde er dann die 200-Dollar-Marke überschreiten. Werde die Inflation herausgerechnet, entspreche dies etwa 120 Dollar in heutigen Preisen.

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Anpassung der Prognose aus 2007

Die IEA sprach von einer "deutlichen Anpassung" ihrer Vorhersage aus dem Vorjahr, nachdem sie "die Perspektiven von Produktionskosten und Nachfrage neu bewertet" habe. Vor einem Jahr hatte die Organisation noch mit einem Rückgang des Preises auf 70 Dollar bis zum Jahr 2015 gerechnet und bis 2030 lediglich einen Anstieg auf 108 Dollar vorhergesagt.

 

Neue Erschließungen notwendig

Den Anstieg der Erdölpreise führt die IEA laut "Financial Times Deutschland" (FTD) darauf zurück, dass die Erdölunternehmen den drastischen Rückgang der Produktion in den alten Vorkommen durch die Erschließung von neuen ausgleichen müssen, was zusätzliche Investitionen erfordere.

Investitionen von 360 Milliarden Dollar erforderlich

Wie die "FTD" weiter berichtet, prognostiziert die IEA, dass die Nachfrage in China, Indien und anderen Entwicklungsländern bis 2030 jedes Jahr Investitionen von 360 Milliarden Dollar erfordern werde. Die Ölfelder der Welt, zum Beispiel in der Nordsee, in Russland oder Alaska, schrumpften schneller als bislang angenommen, heißt es in dem Bericht.

Langfristig Auswirkungen größer

Ohne Investitionen in die Erschließung neuer Ölquellen betrage der Rückgang 9,1 Prozent jährlich, mit Investitionen nur 6,4 Prozentsagen Branchenmanager laut "FTD". Der Rückgang werde aufgrund der nachlassenden Nachfrage vielleicht noch nicht in den nächsten Jahren spürbar werden. Langfristig seien die Auswirkungen jedoch umso größer, wenn wie erwartet weniger investiert werde.


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