Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Erneuerbare Energie: Forscher fordern drastischen Ausbau von Ökostrom

Ökostrom  

Erneuerbare Energie: 40 Prozent sind möglich

17.03.2009, 11:53 Uhr | cs, dpa, t-online.de

Mit Hilfe von Solarkollektoren soll der Ausstoß von Co2 reduziert werden (Quelle: imago images)Mit Hilfe von Solarkollektoren soll der Ausstoß von Co2 reduziert werden (Quelle: imago images) Klimaexperten haben den Ausbau erneuerbarer Energien auf 40 Prozent der globalen Energieerzeugung bis 2050 gefordert. Bei einem Forscherkongress zur Vorbereitung der großen UN-Klimakonferenz in diesem Jahr sagte der Experte Peter Lund, dies sei nach neuestem Wissensstand möglich, um den drohenden Klimawandel zu bremsen. Denn der könnte die Meere weit dramatische ansteigen lassen als bislang befürchtet.

Video - Der intelligente Stromzähler
E.ON, RWE und Vattenfall - Die größten Energiekonzerne Europas

Anstieg des Meeresspiegels droht

Bei der Eröffnung des Kongresses in Kopenhagen, an dem 2000 Wissenschaftler aus 80 Ländern teilnehmen, berichteten Forscher, dass ohne drastische Veränderungen ein Anstieg des Meeresspiegels in diesem Jahrhundert um einen Meter oder noch mehr zu befürchten sei. Nach der bisherigen Prognose des Weltklimarates (IPCC) aus dem Jahr 2007 galt noch ein Anstieg von 18 bis 59 Zentimetern als wahrscheinlich.

 

Erneuerbare Energien nicht an den Rand drängen

Als wichtigste Ursache für die globale Erwärmung gelten CO2-Emissionen aus der Verwendung fossiler Energiequellen. Lund sagte, wenn erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonne, Biotreibstoffe und Biomasse "an den Rand gedrängt werden, wird ihr Anteil künftig bei 15 Prozent herumkrebsen."

Moderne Treibstoffe sind effizienter

Die britische Hydrologin Jeanette Whitaker meinte, Ethanol und andere Biotreibstoffe der zweiten Generation hätten erheblich geringeren Energiebedarf bei ihrer Gewinnung als die derzeitigen. Sie würden auch deutlich weniger selbst zur Emission von Treibhausgasen beitragen als die umstrittenen Biotreibstoffe der ersten Generation.

Klima-Wissenschaftler tauschen sich aus

Bei dem Treffen in Kopenhagen wollen die weltweit führenden Klima-Wissenschaftler den aktuellen Forschungsstand austauschen. Aus den Ergebnissen soll bis Juni ein 30 Seiten umfassendes Grundlagenpapier für die UN-Klimakonferenz zusammengestellt werden. Sie findet vom 7. bis 18. Dezember ebenfalls in Dänemarks Hauptstadt statt. Ziel des großen Klimagipfels ist es, einen Nachfolger des Kyoto-Protokolles zur weltweiten Verringerung von Treibhausgasen zu beschließen.

Mehr Themen:
Quecksilber - Gift in Energiesparlampen
Ausgeknipst - Verbot von Glühbirnen jetzt endgültig
Energie - Ökostrom aus dem Supermarkt
CO2-Ausstoß - Windkraft hilft dem Klima nicht
Effizienz - EU sagt Energiefressern den Kampf an
Video - Flaute vor der Küste


Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal