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Deutschland kann Energieweltmeister werden

Energie-Studie  

Deutschland kann Energieweltmeister werden

17.04.2009, 12:03 Uhr | mash

Forschungen für mehr Energieeffizienz in Dresdner Kompetenzzentrum (Foto: dpa)Forschungen für mehr Energieeffizienz in Dresdner Kompetenzzentrum (Foto: dpa) Deutschland kann vom Exportweltmeister zum Energieweltmeister werden. Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey wird der Wettbewerbsfaktor Energie weltweit eine immer größere Rolle spielen. Deutschland ist gut aufgestellt und kann durch den Wachstumsfaktor Energie bis zum Jahr 2020 bis zu 850.000 neue Arbeitsplätze gewinnen.

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Energieeffizienz spielt weltweit immer größere Rolle

Die Bedeutung der Energie nehme zu und gerade die deutsche Wirtschaft sei gut aufgestellt, um so einen Weg aus der Krise zu finden, sagte der Deutschland-Chef der Unternehmensberatung, Frank Mattern. Weltweit spiele Energieeffizienz bei den Produkten oder der Produktion für 40 Prozent der Wirtschaft mit einem Volumen von 36,5 Billionen Euro eine wichtige Rolle, erklärte McKinsey.

Wachstumsraten von jährlich 13 Prozent

Darunter gebe es Bereiche, in denen besonders große Verbesserungen der Energieeffizienz möglich seien. Hier erwarten die Berater Wachstumsraten von jährlich 13 Prozent. Unter anderem handle es sich dabei um Teilbereiche des Fahrzeugbaus, Gebäudetechnik und Anlagenbau.

Diese "Wachstumskerne" würden so bis 2020 von heute 500 Milliarden Euro auf dann 2,1 Milliarden wachsen. Wenn deutsche Unternehmen ihre günstige Ausgangsposition hier ausschöpften und ihre heutigen Marktanteile hielten, könne dies die prognostizierten 850.000 Arbeitsplätze bringen, erklärte McKinsey.

Einsparpotenzial 53 Milliarden Euro

Neben Wachstum sieht die Unternehmensberatung beim Faktor Energie auch große Einsparpotenziale: Insgesamt 53 Milliarden Euro pro Jahr in Unternehmen und Haushalten. Das entspreche einem Viertel der Energiekosten in Deutschland. Das mit 22 Milliarden Euro größte Potenzial gebe es dabei im Verkehr. Gebäude könnten 21 Milliarden sparen und die Industrielle Produktion 10 Milliarden. Dies gelte bei einem konservativ geschätzten Ölpreis von 60 Dollar pro Fass, erklärten die Berater. Wenn er höher ausfalle, sei es natürlich deutlich mehr.

Energiekosten ersetzen Lohnkosten

Einsparungen bei den Energiekosten würden in der Zukunft eine große Rolle für die Unternehmen spielen, erwartet McKinsey. Die Ära in der vor allem Lohnkosten bei Rationalisierungen eine Rolle gespielt hätten sei vorbei, sagte Mattern.

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