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RWE verkauft Anteile an American Water

Versorger  

RWE reduziert Anteil an American Water

28.02.2010, 14:30 Uhr | sky, dpa-AFX , t-online.de

RWE reduziert Anteil an American Water (Foto: dpa)RWE reduziert Anteil an American Water (Foto: dpa) Der Energieversorger RWE hat seinen Anteil am amerikanischen Wasserunternehmen American Water deutlich gesenkt. Die Essener sind damit einen großen Schritt auf dem Weg zum reinen Energiekonzern vorangekommen. RWE verringerte den Anteil an American Water von 60 auf 49 Prozent und nahm rund 200 Millionen Dollar (141 Millionen Euro) aus dem Verkauf des Aktienpakets ein, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. RWE kann den US-Versorger nun aus der Bilanz nehmen und die Nettoverschuldung damit um rund 4,5 Milliarden auf rund 16 Milliarden Euro verringern. Der Konzern hatte den mit drei Milliarden Dollar verschuldeten Wasserversorger 2001 für 4,6 Milliarden Dollar gekauft.

RWE wollte der größte Wasserversorger werden

Der damalige RWE-Chef Dietmar Kuhnt hatte aus RWE den weltweit größten Wasserversorger formen wollen. Inzwischen sind das britische Wasserunternehmen Thames Water und Anteile an American Water wieder verkauft. Das US-Geschäft bescherte den Essenern dabei hohe Verluste in Form von Abschreibungen und Abschlägen beim Börsengang.

American Water soll komplett verkauft werden

Allein bei der Aktienplatzierung von American Water im vergangenen Jahr kamen statt der erwarteten zwei Milliarden nur 1,2 Milliarden Dollar heraus. Bereits 2007 musste RWE 492 Millionen Euro abschreiben. RWE hält am vollständigen Verkauf der American-Water-Anteile fest. Der Zeitpunkt hänge vom Börsenumfeld ab, sagte ein Sprecher.

Neuausrichtung als Energiekonzern

Mit dem Börsengang von American Water konnte RWE seine Ausrichtung als Energiekonzern weitgehend abschließen. Zu dieser Entwicklung zählt auch der geplante Kauf des niederländischen Energieversorgers Essent für mehr als neun Milliarden Euro. Bis 2012 will Vorstandschef Jürgen Großmann 26 Milliarden Euro in Erneuerungen und den Ausbau des Konzerns investieren. RWE hat 2008 mit 66.000 Mitarbeitern rund 49 Milliarden Euro Umsatz und knapp 2,6 Milliarden Euro Gewinn erzielt.

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