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Alternative Heizungen sparen bares Geld

Alternative Energiegewinnung  

Alternative Heizungen sparen bares Geld

22.07.2009, 12:20 Uhr | cs, dpa-tmn, t-online.de

Eine Holzpelletheizung amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren (Foto: imago)Eine Holzpelletheizung amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren (Foto: imago) Wer seine Heizung auf Erneuerbare Energien umstellt schont die Umwelt und seinen Geldbeutel. So lohnen sich die Kosten für eine Anlage zur alternativen Energiegewinnung oft schon nach wenigen Jahren. Und Geld vom Staat gibt es auch noch. So haben Hausbesitzer je nach Anlage ihre Kosten nach 7 bis 13 Jahren wieder raus, so die Deutsche Energie-Agentur (dena). Dabei rechnen sich Holzpelletheizungen am schnellsten.

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Das kostet die alternative Energiegewinnung

Die dena hat anhand eines unsanierten 150 qm Einfamilienhauses ausgerechnet, ab wann sich eine Heizung mit Erneuerbaren Energien rechnet. Bei einer Holzpelletheizung inklusive Pelletlager legt sie dabei Anschaffungskosten von 17.000 Euro zugrunde - der Staat fördert den Kauf mit rund 2700 Euro. Nach sieben Jahren hat sich solche eine Anlage amortisiert. Der Vorteil der Heizung, die kleine Presslinge aus Restholz verfeuert: Sie arbeitet nahezu klimaneutral, da sie bei der Verbrennung nur die Menge an CO2 freisetzt, die ein Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat.

Solaranlage nutzt die Wärmestrahlung

Hausbesitzer, die sich eine solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung und gleichzeitig einen neuen Brennwertkessel anschaffen, müssten dafür rund 10.000 Euro ausgeben. Die jährliche Energiekosteneinsparung betrage etwa 1120 Euro. Inklusive staatlicher Zuschüsse von 785 Euro rechne sich die Anschaffung hier nach acht Jahren, so die dena. Dabei spart die Solaranlage rund 60 Prozent der Energie für Warmwasser durch die Nutzung der Sonnenwärme.

Wärmepumpe etwas teurer 

Die Anschaffung einer Erdwärmepumpe schlägt laut dena mit etwa mit 16.000 Euro zu Buche. Damit die Pumpe möglichst effektiv arbeitet, sollte das Haus allerdings gut gedämmt sein. Damit schlagen die Kosten für Modernisierung und Installation mit rund 47.000 Euro zu Buche. Rechne man die möglichen Förderungen von insgesamt bis zu 7700 Euro mit ein, rentiere sich die Sanierung nach rund 13 Jahren. Dabei nutzt die Anlage die Umgebungswärme des Erdreichs, dem Wasser oder Luft, und kann so im Optimalfall die Energiekosten um 85 Prozent senken.

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