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Bundesregierung plant 40 Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee

Windenergie  

Regierung plant 40 Offshore-Windparks

24.09.2009, 09:23 Uhr | mash, t-online.de, dapd

Der Bau von 2500 Windrädern vor der deutschen Küste ist bereits fest geplant (Foto: ddp)Der Bau von 2500 Windrädern vor der deutschen Küste ist bereits fest geplant (Foto: ddp) Die Bundesregierung investiert in Energie aus Windkraft: Sie will 40 Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee bauen und damit rund 30.000 neue Arbeitsplätze in Norddeutschland schaffen. Der Bau großer Windparks auf See wird seit Jahren geplant, scheiterte aber immer wieder unter anderem an technischen Problemen. Nun scheint es voran zu gehen - sagt zumindest Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).

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Als erstes ist die Nordsee dran

Tiefensee sagte dem "Hamburger Abendblatt", dass der Bau von rund 2500 Windrädern auf See nach Ministeriumsangaben bereits genehmigt oder beantragt sei. Demnächst entscheidet das Kabinett über eine Windpark-Verordnung. Zunächst sollen Gebiete in der Nordsee festgelegt werden.

Technische Probleme scheinen gelöst

Der Bau großer Windparks auf See ist bereits seit Jahren in Planung, kam bisher aber kaum voran. Vor allem technische Probleme mit dem Bau der riesigen Anlagen auf hoher See und mit der Anbindung an das Stromnetz lähmen Fortschritte. Nun sagte Tiefensee aber, es gehe voran. "Die aktuelle Diskussion um das Atommülllager Gorleben zeigt uns wieder mal ganz deutlich, dass wir erneuerbare Energien weiter ausbauen müssen."

Mehr als zwölf Millionen Haushalte mit Offshore-Strom

Nach Ministeriumsangaben sollen die Anlagen nach bisherigem Planungsstand in deutschen Gewässern jenseits der Zwölf-Meilen-Küstenlinie entstehen und zusammen mehr als 12.000 Megawatt Windenergie erzeugen. Mit dieser Leistung können mehr als zwölf Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden. "Damit kommen wir unserem Ziel näher, bis zum Jahr 2030 bis zu 25.000 Megawatt über Offshore zu erbringen", sagte Tiefensee.

Bereits 22 Windparks genehmigt

Von den 40 Windparks sind 30 in der Nordsee und zehn in der Ostsee geplant und laut Ministerium bereits 22 genehmigt. Eine Fläche von insgesamt 100 Quadratkilometern soll für die Offshore-Parks bereitgestellt werden.

Doch nur Wahlkampf-Geplänkel?

An der Börse gab man sich vorsichtig: Ein Händler bewertete den Bericht als leicht positiven Stimmungsimpuls für Windenergiepapiere wie Nordex und Repower. Er erinnerte jedoch an den Wahlkampf - der Schwerpunkt der Nachricht liege auf der Zahl der möglichen Arbeitsplätze. Gerade die Aktie von Nordex sei zuletzt zudem schlecht gelaufen.

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