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Gasstreit mit Ukraine bleibt Dauerbrenner

Wingas  

Gasstreit mit Ukraine bleibt Dauerbrenner

08.10.2009, 18:21 Uhr | mash, t-online.de, dpa-AFX

Russland könnte jederzeit den Gashahn wieder zudrehen (Foto: ddp)Russland könnte jederzeit den Gashahn wieder zudrehen Es brodelt unter der Oberfläche: Der deutsch-russische Energieversorger Wingas warnt vor einem erneuten Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland. Da die finanzielle Situation der Ukraine nach wie vor kritisch ist, könnten die Querelen pünktlich zum Winter wieder eskalieren. #

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"Von Monat zu Monat neue Zitterpartie"

Wingas rechnet weiter mit Problemen beim Transport russischen Gases durch die Ukraine. "Das ist ein Dauerbrenner. Der Konflikt kann jederzeit wieder aufbrechen", sagte Wingas-Chef Gerhard König auf der Weltgaskonferenz in Buenos Aires. "Das ist von Monat zu Monat eine neue Zitterpartie. Wir wissen diese Woche nicht, ob die Pipeline nicht die nächste Woche schon wieder dicht ist."

Pipeline stillgelegt

Im Streit um angebliche Zahlungsrückstände mit der Ukraine hatte der russische Monopolist Gazprom die Gaslieferung nach Westeuropa durch die auch in der Ukraine liegende Pipeline mehrfach unterbrochen. Die Kasseler Wingas ist ein Unternehmen der Gazprom und der BASF-Tochter Wintershall.


Deutsche müssen nicht frieren

"Bei der Ukraine gibt es keine Sicherheit wie bei den anderen Transitländern", sagte König. Momentan sei nichts über Konflikte zwischen Moskau und Kiew bekannt, doch die finanzielle Situation der Ukraine sei angespannt. Deutsche Verbraucher müssten sich aber nicht sorgen: "Wir sind vorbereitet und haben unsere Speicherkapazitäten deutlich erhöht. Wenn morgen kein Gas mehr käme, würden die Wohnungen in Deutschland trotzdem warm bleiben", sagte König.

Neue Pipelines sollen das Gas ungestört transportieren

Endgültige Energiesicherheit würden aber erst die geplanten Pipelines Nordstream und Southstream bieten. "Deshalb forcieren wir unsere Bemühungen. In zwei Jahren soll das erste Gas auf der Nord-, und spätestens 2015 auch auf der Südroute fließen", sagte König.

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