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Ukraine will Gebühren für Gastransit verdoppeln

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Ukraine will Gebühren für Gastransit verdoppeln

27.11.2009, 08:26 Uhr | AFP, dpa, AFP, dpa-AFX, t-online.de

Die Ukraine droht mit Verdopplung der Transit-Gebühren für Gas aus Russland (Foto: imago)Die Ukraine droht mit Verdopplung der Transit-Gebühren für Gas aus Russland (Foto: imago) Die Ukraine will die Gebühren für den Transit von Erdgas aus Russland verdoppeln. Der neue Preis gelte ab dem 1. Januar 2010, erklärte Ministerpräsidentin Julia Timoschenko. Zur Zeit kostet der Transit durch ukrainische Pipelines in Richtung Europa 1,70 Dollar (knapp 1,15 Euro) pro Kubikmeter Gas und 100 Kilometer Strecke. Die Ankündigung Timoschenkos erfolgte einen Tag vor einem Treffen mit ihrem russischen Kollegen Wladimir Putin. Die beiden kommen am Rande eines Treffens der Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staates (GUS) in Jalta auf der ukrainischen Halbinsel Krim zusammen. Der russische Ministerpräsident hatte noch vergangene Woche angedroht, wieder den Hahn zuzudrehen, wenn die Ukraine ihre Gasrechnung nicht bezahle oder die Pipeline anzapfe.


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Deutschland bezieht mehr als ein Drittel russisches Gas

Die Ukraine und Russland hatten wiederholt um die Gebühren für den Transit und den Preis für russische Gaslieferungen an die Ukraine gestritten. Im Januar waren die Lieferungen in Länder der Europäische Union wegen eines Streits über die Bezahlung tagelang eingestellt worden. Ein Viertel des in Europa verbrauchten Gases stammt aus Russland, 80 Prozent davon werden über die Ukraine geliefert. Deutschland bezieht sogar mehr als ein Drittel seines Gases aus Russland.

Experten sehen EU gegen mögliche Gas-Krise gut gerüstet

Die Europäische Union ist unterdessen Experten aus den Mitgliedsstaaten zufolge gut gerüstet gegen eine mögliche neue Gaskrise im Winter. Es herrsche ein "insgesamt gutes Niveau der Vorbereitung", erklärte die EU-Kommission am Mittwochabend in Brüssel. Am Nachmittag hatte die sogenannte Gas-Koordinationsgruppe die Speicherstände sowie technische und administrative Vorkehrungen für die Versorgungssicherheit beim Erdgas unter die Lupe genommen.


Gefüllte Speicher in allen Mitgliedsstaaten

In fast allen Mitgliedsstaaten gebe es gefüllte Speicher, hieß es anschließend. Darüber hinaus seien Geschäftsvereinbarungen getroffen worden, um Lieferengpässen zu begegnen. Zudem würden Projekte für sogenannte Gegenstrom-Vorrichtungen umgesetzt. Mit ihrer Hilfe kann die Richtung des Gasflusses in einer Pipeline umgekehrt und das Gas in bedürftige Regionen umgeleitet werden.

Weitere Infrastrukturprojekte müssen verwirklicht werden

Die Gas-Koordinationsgruppe mahnte zugleich, weitere Infrastrukturprojekte zur Versorgungssicherheit zu verwirklichen und Krisenpläne abzustimmen. In der Gruppe arbeiten unter Vorsitz der Kommission Vertreter der EU-Staaten, der Industrie und der Verbraucher zusammen.

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