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E.ON baut Solarenergie aus - Zwei Großkraftwerke in Spanien geplant

Solarenergie  

Großkraftwerke in Spanien - E.ON baut Solarenergie aus

26.11.2009, 15:26 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX, t-online.de

E.ON will die erneuerbaren Energien massiv ausbauen (Foto: dpa)E.ON will die erneuerbaren Energien massiv ausbauen (Foto: dpa) Der größte deutsche Energiekonzern E.ON entdeckt die Solarenergie für sich. In Südspanien will der Versorger zusammen mit dem spanischen Bauunternehmen Abengoa für 550 Millionen Euro zwei solarthermische Großkraftwerke mit einer Leistung von je 50 Megawatt bauen. Die erste Anlage soll im Jahr 2011 in Betrieb gehen, die zweite 2012.

Solarkraftwerke sollen 52.000 Haushalte versorgen

Auf einer Fläche von 210 Hektar wollen die Partner in der Nähe von Sevilla Parabolrinnen errichten, die das Sonnenlicht bündeln. In den Anlagen soll dann die entstehende Hitze in Wasserdampf umgewandelt werden, der wiederum Turbinen zur Stromproduktion antreibt. E.ON rechnet mit einer Strommenge von 190 Gigawattstunden pro Jahr. Damit könnten 52.000 Haushalte versorgt werden. Der Standort sei eine der sonnenreichsten Regionen in Europa.

Weitere Projekte geplant

"Solarstrom wird zu einem weiteren Grundpfeiler im E.ON-Portfolio für erneuerbare Energien", sagte der Chef der Ökostrom-Sparte des Konzerns, Frank Mastiaux. Er kündigte weitere Investitionen an: "Wir haben einen erfahrenen Partner gefunden, mit dem wir weitere gemeinsame Projekte, nicht nur in Spanien, realisieren können."

E.ON baut Photovoltaikkraftwerk in Frankreich

Im Oktober hatte der Energieriese bereits den Bau eines 1,5 Megawatt-Photovoltaikkraftwerks auf der Südseite der französischen Alpen beim bayerischen Projektierer Phoenix Solar in Auftrag gegeben. In dieser Anlage wird anders als bei der Solarthermie der Strom über Zellen direkt aus der Sonneneinstrahlung gewonnen. "Wir stehen damit bei der Sonnenenergie auf zwei Beinen", sagte Mastiaux.

Deutlicher Ausbau bei erneuerbaren Energien

E.ON-Konzernchef Wulf Bernotat will die erneuerbaren Energien massiv ausbauen. In den kommenden drei Jahren sollen rund vier Milliarden Euro in umweltfreundliche Stromgewinnung investiert werden. Allerdings machte Bernotat auch klar, dass der deutsche Energiekonzern nur dort einsteigen werde, wo es sich lohne. Das bedeute, dass der Konzern im regenreichen Deutschland nicht in Sonnenenergie investiert. Hierzulande setzt E.ON eher auf Windenergie auf hoher See. Bis zum Jahr 2030 soll 36 Prozent des E.ON-Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Derzeit stammt rund 13 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

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