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Erneuerbare Energien: Ökostrom auf dem Vormarsch

Ökostrom  

Strom zu 16 Prozent aus erneuerbaren Energien

13.01.2010, 16:40 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX, t-online.de

Windkraft ist weiter stark gefragt (Foto: imago)Windkraft ist weiter stark gefragt (Foto: imago) Erneuerbare Energien decken einem Pressebericht zufolge inzwischen 16 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland ab. Das gehe aus Berechnungen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor, berichtete das "Handelsblatt". Damit habe Deutschland das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent bereits jetzt deutlich übertroffen. Während der Stromverbrauch im Jahr 2009 danach insgesamt um fünf Prozent zurückging, hat die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien leicht von 92,7 auf 93 Milliarden Kilowattstunden zugelegt. Zurückzuführen ist das laut BDEW vor allem auf einen Zuwachs bei Biomasse und Photovoltaik.

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Windkraft auf Rang eins

An erster Stelle bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien lag 2009 nach den BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie. Trotz eines leichten Rückgangs kam sie auf einen Anteil von 6,4 (2008: 6,6) Prozent. Es folgte die Biomasse mit 4,4 (3,6) Prozent und die Wasserkraft mit unverändert 3,3 Prozent. Einen Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik, die mit 1,0 (0,7) Prozent zum ersten Mal mehr Strom lieferte als Müllkraftwerke. Diese erzeugten 0,9 (0,8) Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie.



Staatliche Förderung stützt Ökostrom

Der BDEW erklärt das Anwachsen des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das den Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien Vergütungssätze garantiert, die zum Teil deutlich über den Marktpreisen liegen.

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Bessere Speicher sind nötig

Aufgrund der überwiegend schwankenden Produktion und der fehlenden Speichertechnologien seien erneuerbaren Energien allerdings noch nicht in der Lage, ausreichend Grundlaststrom bereitzustellen. "Ein zukunftsfähiger Kraftwerkspark muss eine breite Palette von Technologien wie zum Beispiel Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und in Ergänzung auch Kohle-, Gas- sowie Kernkraftwerke aufweisen", sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Hildegard Müller, dem "Handelsblatt".



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