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Atommüll: Atomaltlasten kosten Bund Milliarden

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Zeitung: Atomaltlasten kosten Bund Milliarden

26.07.2010, 08:51 Uhr | dpa, dpa

Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen wird den Bund nach einem Zeitungsbericht noch auf Jahrzehnte belasten. Das Bundesforschungsministerium schätzt die künftigen Ausgaben des Bundes für den Rückbau alter Atomanlagen auf etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD). Zusammen mit den bereits angefallenen Kosten summierten sich die Gesamtausgaben auf rund 10,6 Milliarden Euro. Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion hervor, die der Zeitung vorliegt.

Forschungsministerium Anette Schavan räumt dem Bericht zufolge zudem erhebliche Risiken ein. Bei praktisch allen Rückbauprojekten von Atomanlagen sei in Zukunft mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen, heißt es in dem Schreiben. Grund seien die rapide steigenden Kosten für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle. Genannt werden hier vor allem die Kosten für Rückholung des Atommülls aus dem maroden Endlager Asse, die mit drei bis vier Milliarden Euro kalkuliert werden, aber auch die Sanierung des DDR-Endlagers Morsleben.

Mit Mehrkosten von rund einer Milliarde Euro rechnet der Bund laut FTD-Bericht auch beim Rückbau der Kernkraftwerke Greifswald und Rheinsberg. Grundsätzlich ist der Bund für die Sanierung von Anlagen zuständig, die von ihm betrieben werden. Meist geht es dabei um Forschungsanlagen, um DDR-Kraftwerke kümmert sich jedoch ebenfalls der Bund. Den Rückbau von privat betriebenen Kernkraftwerken müssen die Energiekonzerne selbst übernehmen. In Deutschland sind noch 17 Kernkraftwerke in Betrieb. Eine vollständige Übersicht der Restlaufzeiten finden Sie in unserem Ratgeber.

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