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Gaspreise: Verbraucherzentrale mahnt EnBW ab

Gaspreise  

Verbraucherzentrale mahnt EnBW ab

16.09.2010, 13:06 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Ärger für den Energieversorger EnBW (Foto: imago) (Quelle: imago images)Ärger für den Energieversorger EnBW (Foto: imago) (Quelle: imago images)
























Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat den Energieversorger EnBW abgemahnt, weil er Gaskunden getäuscht haben soll. Der Karlsruher Konzern habe in Kundenbriefen behauptet, das Landgericht Stuttgart halte die EnBW-Gaspreise für gerechtfertigt. Der Versorger verstoße damit gegen "das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb", erklärte der Verbraucherverband am Mittwoch. Der Stromversorger wies diesen Vorwurf zurück.

EnBW hält eigene Preise für "angemessen"

Nach den Angaben der Verbraucherschützer hatte der Konzern nach einem Landgerichtsurteil vom Juni dieses Jahres in einem Schreiben an Gaskunden betont, das Gericht billige die EnBW-Preise als "angemessen". "Die Droh-Schreiben der EnBW zeigen, dass der Konzern mit unzulässigen Mitteln seine intransparente Preispolitik durchzudrücken versucht", erklärte Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale. Eine Unterlassungserklärung habe der Versorger bislang nicht abgegeben.

Das Landgericht hatte einen Mann dazu verurteilt, offene EnBW-Gasrechnungen zu begleichen, die er rund drei Jahre nicht bezahlt hatte. "Gegenstand der Verhandlung war aber keineswegs die Frage, ob die EnBW-Gaspreise zu hoch sind oder nicht", betonte Benner. Das Landgericht habe lediglich zu klären gehabt, ob die Vorinstanz - das Amtsgericht - korrekt gearbeitet habe. (Vergleichen Sie die Preise der Gasanbieter)

Informationen über aktuelle Rechtssprechung

Dazu schreibt die EnBW, dass das Landgericht mit seiner Entscheidung zur Billigkeit der Erdgaspreise der EnBW in der Grundversorgung das frühere Urteil des Amtsgerichts vom 24. September 2009 formell und inhaltlich bestätigt habe. Es liege auch im Interesse der Kunden, die noch Zahlungen zurückhielten, dass sie aktiv über die aktuelle Rechtsprechung informiert würden. "Das Urteil ist aus Sicht der EnBW von Bedeutung für die angeschriebenen Kunden", heißt es in Karlsruhe.

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