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Bundeskartellamt: Aus für Festpreise beim Ökostrom

Aus für Festpreise beim Ökostrom?

17.09.2010, 13:51 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Bundeskartellamt: Aus für Festpreise beim Ökostrom. Das Bundeskartellamt ist gegen Festpreise beim Ökostrom (Foto: imago)

Das Bundeskartellamt ist gegen Festpreise beim Ökostrom (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Millionen Deutschen mit einer Solaranlage auf dem Dach droht das Aus für Festpreise beim Ökostrom. Denn das Bundeskartellamt fordert mehr Wettbewerb bei der Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Die unbegrenzte Einspeisung von Ökostrom zu festen Vergütungssätzen habe mit Marktwirtschaft nichts zu tun, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es müssten die ersten Weichen gestellt werden, um diese Planwirtschaft in Marktwirtschaft zu überführen. Als ersten Schritt regte Mundt an, die Einspeisevergütung an den schwankenden Börsenpreis zu koppeln.

Ökostrom-Förderung liefert keine optimalen Ergebnisse

Für Mundt rückt so langsam die Belastungsgrenze für Verbraucher und Unternehmen näher. Die hohen Ökostrom-Kosten von voraussichtlich 9 Milliarden Euro in diesem Jahr und von bis zu 15 Milliarden Euro 2011 für einen vergleichsweise geringen Anteil an der Stromproduktion sind für den Behördenchef der Beleg dafür, dass die EEG-Umlage in ihrer heutigen Form keine optimalen Ergebnisse liefert. Wettbewerb im Fördersystem könne die Wirksamkeit verbessern und Kostensteigerungen begrenzen.

Aufmerksam verfolge das Kartellamt, dass die vier großen Energieversorger RWE, E.On, Vattenfall und EnBW versuchen, ihre Position nun auch auf dem Markt für erneuerbare Energien in großen Schritten auszubauen. Die vier Konzerne produzieren etwa 80 Prozent des deutschen Stroms und dominieren auch den Stromgroßhandel. E.On will etwa bis 2030 mehr als ein Drittel seiner Energie aus Ökostrom gewinnen. Auch die drei großen Konkurrenten setzen darauf, dass das neue Energiekonzept der Bundesregierung ihre Ökostromproduktion rasch anschieben wird. In Verbindung mit den längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke sieht Mundt deshalb die Gefahr, dass das Quartett seine beherrschende Stellung - überdies gestützt aus dem Förderfonds - noch weiter ausbauen könnte.

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